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Das tapfere Schneiderlein
Das tapfere Schneiderlein Märchen

Das tapfere Schneiderlein - Märchen der Gebrüder Grimm

Vorlesezeit für Kinder: 23 min

An einem Sommermorgen saß ein Schneiderlein auf seinem Tisch am Fenster, war guter Dinge und nähte aus Leibeskräften. Da kam eine Bauersfrau die Straße herab und rief: „Gut Mus feil! Gut Mus feil!“ Das klang dem Schneiderlein lieblich in die Ohren, er steckte sein zartes Haupt zum Fenster hinaus und rief: „Hier herauf, liebe Frau, hier wird sie ihre Ware los.“

Das tapfere Schneiderlein Märchen Gebrüder GrimmBild: George Hinke (1883 – 1953)

Die Frau stieg die drei Treppen mit ihrem schweren Korb zu dem Schneider herauf und musste die Töpfe sämtlich vor ihm auspacken. Er besah sie alle, hob sie in die Höhe, hielt die Nase dran und sagte endlich: „Das Mus scheint mir gut, wiegen sie mir doch vier Lot ab, liebe Frau, wenn’s auch ein Viertelpfund ist, kommt es mir nicht darauf an.“ Die Frau, welche gehofft hatte, einen guten Absatz zu finden, gab ihm, was er verlangte, ging aber ganz ärgerlich und brummig fort. „Nun, das Mus soll mir Gott segnen,“ rief das Schneiderlein, „und soll mir Kraft und Stärke geben,“ holte das Brot aus dem Schrank, schnitt sich ein Stück über den ganzen Laib und strich das Mus darüber. „Das wird nicht bitter schmecken,“ sprach er, „aber erst will ich den Wams fertig machen, eh ich anbeiße.“ Er legte das Brot neben sich, nähte weiter und machte vor Freude immer größere Stiche.

Indes stieg der Geruch von dem süßen Mus hinauf an die Wand, wo die Fliegen in großer Menge saßen, so dass sie herangelockt wurden und sich scharenweise darauf niederließen. „Ei, wer hat euch eingeladen?“ sprach das Schneiderlein und jagte die ungebetenen Gäste fort. Die Fliegen aber, die kein Deutsch verstanden, ließen sich nicht abweisen, sondern kamen in immer größerer Gesellschaft wieder. Da lief dem Schneiderlein endlich, wie man sagt, die Laus über die Leber, es langte aus seiner Hölle nach einem Tuchlappen, und „wart, ich will es euch geben!“ schlug es unbarmherzig drauf. Als es abzog und zählte, so lagen nicht weniger als sieben vor ihm tot und streckten die Beine. „Bist du so ein Kerl?“ sprach er und musste selbst seine Tapferkeit bewundern, „das soll die ganze Stadt erfahren.“ Und in der Hast schnitt sich das Schneiderlein einen Gürtel, nähte ihn und stickte mit großen Buchstaben darauf „sieben auf einen Streich!“

„Ei was Stadt!“ sprach er weiter, „die ganze Welt soll’s erfahren!“ Und sein Herz wackelte ihm vor Freude wie ein Lämmerschwänzchen. Der Schneider band sich den Gürtel um den Leib und wollte in die Welt hinaus, weil er meinte, die Werkstätte sei zu klein für seine Tapferkeit. Eh er abzog, suchte er im Haus herum, ob nichts da wäre, was er mitnehmen könnte, er fand aber nichts als einen alten Käs, den steckte er ein. Vor dem Tore bemerkte er einen Vogel, der sich im Gesträuch gefangen hatte, der musste zu dem Käse in die Tasche. Nun nahm er den Weg tapfer zwischen die Beine, und weil er leicht und behänd war, fühlte er keine Müdigkeit.

Der Weg führte ihn auf einen Berg, und als er den höchsten Gipfel erreicht hatte, so saß da ein gewaltiger Riese und schaute sich ganz gemächlich um. Das Schneiderlein ging beherzt auf ihn zu, redete ihn an und sprach: „Guten Tag, Kamerad, gelt, du sitzest da und besiehst dir die weitläufige Welt? Ich bin eben auf dem Wege dahin und will mich versuchen. Hast du Lust mitzugehen?“

Das tapfere Schneiderlein Märchen Gebrüder GrimmBild: Otto Kubel (1868 – 1951)

Der Riese sah den Schneider verächtlich an und sprach: „Du Lump! du miserabler Kerl!“ – „Das wäre!“ antwortete das Schneiderlein, knöpfte den Rock auf und zeigte dem Riesen den Gürtel, „da kannst du lesen, was ich für ein Mann bin.“ Der Riese las: „Sieben auf einen Streich,“ meinte, das wären Menschen gewesen, die der Schneider erschlagen hätte, und kriegte ein wenig Respekt vor dem kleinen Kerl. Doch wollte er ihn erst prüfen, nahm einen Stein in die Hand, und drückte ihn zusammen, dass das Wasser heraustropfte. „Das mach mir nach,“ sprach der Riese, „wenn du Stärke hast.“

„Ist’s weiter nichts?“ sagte das Schneiderlein, „das ist bei unsereinem Spielwerk,“ griff in die Tasche, holte den weichen Käs und drückte ihn, dass der Saft herauslief. „Gelt,“ sprach er, „das war ein wenig besser?“ Der Riese wusste nicht, was er sagen sollte, und konnte es von dem Männlein nicht glauben. Da hob der Riese einen Stein auf und warf ihn so hoch, dass man ihn mit Augen kaum noch sehen konnte: „Nun, du Erpelmännchen, das tue mir nach.“

Das tapfere Schneiderlein MärchenBild: George Hinke (1883 – 1953)

„Gut geworfen,“ sagte der Schneider, „aber der Stein hat doch wieder zur Erde herabfallen müssen, ich will dir einen werfen, der soll gar nicht wiederkommen“; griff in die Tasche, nahm den Vogel und warf ihn in die Luft. Der Vogel, froh über seine Freiheit, stieg auf, flog fort und kam nicht wieder. „Wie gefällt dir das Stückchen, Kamerad?“ fragte der Schneider. „Werfen kannst du wohl,“ sagte der Riese, „aber nun wollen wir sehen, ob du imstande bist, etwas Ordentliches zu tragen.“ Er führte das Schneiderlein zu einem mächtigen Eichbaum, der da gefällt auf dem Boden lag, und sagte „wenn du stark genug bist, so hilf mir den Baum aus dem Walde heraustragen.“

„Gerne,“ antwortete der kleine Mann, „nimm du nur den Stamm auf deine Schulter, ich will die Äste mit dem Gezweig aufheben und tragen, das ist doch das Schwerste.“ Der Riese nahm den Stamm auf die Schulter, der Schneider aber setzte sich auf einen Ast, und der Riese, der sich nicht umsehen konnte, musste den ganzen Baum und das Schneiderlein noch obendrein forttragen. Es war da hinten ganz lustig und guter Dinge, pfiff das Liedchen „es ritten drei Schneider zum Tore hinaus,“ als wär das Baumtragen ein Kinderspiel. Der Riese, nachdem er ein Stück Wegs die schwere Last fortgeschleppt hatte, konnte nicht weiter und rief: „Hör, ich muss den Baum fallen lassen.“

Der Schneider sprang behändig herab, fasste den Baum mit beiden Armen, als wenn er ihn getragen hätte, und sprach zum Riesen: „Du bist ein so großer Kerl und kannst den Baum nicht einmal tragen.“ Sie gingen zusammen weiter, und als sie an einem Kirschbaum vorbeigingen, fasste der Riese die Krone des Baums, wo die zeitigsten Früchte hingen, bog sie herab, gab sie dem Schneider in die Hand und hieß ihn essen. Das Schneiderlein aber war viel zu schwach, um den Baum zu halten, und als der Riese losließ, fuhr der Baum in die Höhe, und der Schneider ward mit in die Luft geschnellt. Als er wieder ohne Schaden herabgefallen war, sprach der Riese: „Was ist das, hast du nicht Kraft, die schwache Gerte zu halten?“

„An der Kraft fehlt es nicht,“ antwortete das Schneiderlein, „meinst du, das wäre etwas für einen, der sieben mit einem Streich getroffen hat? Ich bin über den Baum gesprungen, weil die Jäger da unten in das Gebüsch schießen. Spring nach, wenn du’s vermagst.“ Der Riese machte den Versuch, konnte aber nicht über den Baum kommen, sondern blieb in den Ästen hängen, also dass das Schneiderlein auch hier die Oberhand behielt.

Der Riese sprach: „Wenn du ein so tapferer Kerl bist, so komm mit in unsere Höhle und übernachte bei uns.“ Das Schneiderlein war bereit und folgte ihm. Als sie in der Höhle anlangten, saßen da noch andere Riesen beim Feuer, und jeder hatte ein gebratenes Schaf in der Hand und aß davon. Das Schneiderlein sah sich um und dachte: „Es ist doch hier viel weitläufiger als in meiner Werkstatt.“ Der Riese wies ihm ein Bett an und sagte, er sollte sich hineinlegen und ausschlafen. Dem Schneiderlein war aber das Bett zu groß, er legte sich nicht hinein, sondern kroch in eine Ecke.

Als es Mitternacht war und der Riese meinte, das Schneiderlein läge in tiefem Schlafe, so stand er auf, nahm eine große Eisenstange und schlug das Bett mit einem Schlag durch, und meinte, er hätte dem Grashüpfer den Garaus gemacht. Mit dem frühsten Morgen gingen die Riesen in den Wald und hatten das Schneiderlein ganz vergessen, da kam es auf einmal ganz lustig und verwegen daher geschritten. Die Riesen erschraken, fürchteten, es schlüge sie alle tot, und liefen in einer Hast fort.

Das Schneiderlein zog weiter, immer seiner spitzen Nase nach. Nachdem es lange gewandert war, kam es in den Hof eines königlichen Palastes, und da es Müdigkeit empfand, so legte es sich ins Gras und schlief ein. Während es da lag, kamen die Leute, betrachteten es von allen Seiten und lasen auf dem Gürtel: „Sieben auf einen Streich.“ – „Ach,“ sprachen sie, „was will der große Kriegsheld hier mitten im Frieden? Das muss ein mächtiger Herr sein.“ Sie gingen und meldeten es dem König, und meinten, wenn Krieg ausbrechen sollte, wäre das ein wichtiger und nützlicher Mann, den man um keinen Preis fortlassen dürfte.

Dem König gefiel der Rat, und er schickte einen von seinen Hofleuten an das Schneiderlein ab, der sollte ihm, wenn es aufgewacht wäre, Kriegsdienste anbieten. Der Abgesandte blieb bei dem Schläfer stehen, wartete, bis er seine Glieder streckte und die Augen aufschlug, und brachte dann seinen Antrag vor. „Eben deshalb bin ich hierhergekommen,“ antwortete er, „ich bin bereit, in des Königs Dienste zu treten.“ Also ward er ehrenvoll empfangen und ihm eine besondere Wohnung angewiesen. Die Kriegsleute aber waren dem Schneiderlein aufgesessen und wünschten, es wäre tausend Meilen weit weg. „Was soll daraus werden?“ sprachen sie untereinander, „wenn wir Zank mit ihm kriegen und er haut zu, so fallen auf jeden Streich sieben. Da kann unsereiner nicht bestehen.“ Also fassten sie einen Entschluss, begaben sich allesamt zum König und baten um ihren Abschied. „Wir sind nicht gemacht,“ sprachen sie, „neben einem Mann auszuhalten, der sieben auf einen Streich schlägt.“ Der König war traurig, dass er um des einen willen alle seine treuen Diener verlieren sollte, wünschte, dass seine Augen ihn nie gesehen hätten, und wäre ihn gerne wieder los gewesen. Aber er traute sich nicht, ihm den Abschied zu geben, weil er fürchtete, er möchte ihn samt seinem Volke totschlagen und sich auf den königlichen Thron setzen.

Er sann lange hin und her, endlich fand er einen Rat. Er schickte zu dem Schneiderlein und ließ ihm sagen, weil er ein so großer Kriegsheld wäre, so wollte er ihm ein Anerbieten machen. In einem Walde seines Landes hausten zwei Riesen, die mit Rauben, Morden, Sengen und Brennen großen Schaden stifteten, niemand dürfte sich ihnen nahen, ohne sich in Lebensgefahr zu setzen. Wenn er diese beiden Riesen überwände und tötete, so wollte er ihm seine einzige Tochter zur Gemahlin geben und das halbe Königreich zur Ehesteuer; auch sollten hundert Reiter mitziehen und ihm Beistand leisten. „Das wäre so etwas für einen Mann, wie du bist,“ dachte das Schneiderlein, „eine schöne Königstochter und ein halbes Königreich wird einem nicht alle Tage angeboten.“

Das tapfere SchneiderleinBild: Otto Kubel (1868 – 1951)

„O ja,“ gab er zur Antwort, „die Riesen will ich schon bändigen, und habe die hundert Reiter dabei nicht nötig: wer sieben auf einen Streich trifft, braucht sich vor zweien nicht zu fürchten.“ Das Schneiderlein zog aus, und die hundert Reiter folgten ihm. Als er zu dem Rand des Walds kam, sprach er zu seinen Begleitern: „Bleibt hier nur halten, ich will schon allein mit den Riesen fertig werden.“ Dann sprang er in den Wald hinein und schaute sich rechts und links um. Über ein Weilchen erblickte er beide Riesen: sie lagen unter einem Baum und schliefen und schnarchten dabei, dass sich die Äste auf- und niederbogen. Das Schneiderlein, nicht faul, las beide Taschen voll Steine und stieg damit auf den Baum. Als es in der Mitte war, rutschte es auf einen Ast, bis es gerade über die Schläfer zu sitzen kam, und ließ dem einen Riesen einen Stein nach dem anderen auf die Brust fallen. Der Riese spürte lange nichts, doch endlich wachte er auf, stieß seinen Gesellen an und sprach: „Was schlägst du mich?“

Das tapfere Schneiderlein MärchenBild: George Hinke (1883 – 1953)

„Du träumst,“ sagte der andere, „ich schlage dich nicht.“ Sie legten sich wieder zum Schlaf, da warf der Schneider auf den zweiten einen Stein herab. „Was soll das?“ rief der andere, „warum wirfst du mich?“

„Ich werfe dich nicht,“ antwortete der erste und brummte. Sie zankten sich eine Weile herum, doch weil sie müde waren, ließen sie’s gut sein, und die Augen fielen ihnen wieder zu. Das Schneiderlein fing sein Spiel von neuem an, suchte den dicksten Stein aus und warf ihn dem ersten Riesen mit aller Gewalt auf die Brust. „Das ist zu arg!“ schrie er, sprang wie ein Unsinniger auf und stieß seinen Gesellen wider den Baum, dass dieser zitterte. Der andere zahlte mit gleicher Münze, und sie gerieten in solche Wut, dass sie Bäume ausrissen, aufeinander losschlugen, so lang, bis sie endlich beide zugleich tot auf die Erde fielen. Nun sprang das Schneiderlein herab. „Ein Glück nur,“ sprach es, „dass sie den Baum, auf dem ich saß, nicht ausgerissen haben, sonst hätte ich wie ein Eichhörnchen auf einen andere springen müssen; doch unsereiner ist flüchtig!“ Es zog sein Schwert und versetzte jedem ein paar tüchtige Hiebe in die Brust, dann ging es hinaus zu den Reitern und sprach: „Die Arbeit ist getan, ich habe beiden den Garaus gemacht; aber hart ist es hergegangen, sie haben in der Not Bäume ausgerissen und sich gewehrt, doch das hilft alles nichts, wenn einer kommt wie ich, der sieben auf einen Streich schlägt.“

„Seid Ihr denn nicht verwundet?“ fragten die Reiter. „Das hat gute Wege,“ antwortete der Schneider, „kein Haar haben sie mir gekrümmt.“ Die Reiter wollten ihm keinen Glauben beimessen und ritten in den Wald hinein; da fanden sie die Riesen in ihrem Blute schwimmend, und ringsherum lagen die ausgerissenen Bäume. Das Schneiderlein verlangte von dem König die versprochene Belohnung, den aber reute sein Versprechen und er sann aufs neue, wie er sich den Helden vom Halse schaffen könnte. „Ehe du meine Tochter und das halbe Reich erhältst,“ sprach er zu ihm, „musst du noch eine Heldentat vollbringen. In dem Walde läuft ein Einhorn, das großen Schaden anrichtet, das musst du erst einfangen.“

„Vor einem Einhorn fürchte ich mich noch weniger als vor zwei Riesen; sieben auf einen Streich, das ist meine Sache.“ Er nahm sich einen Strick und eine Axt mit, ging hinaus in den Wald, und hieß abermals die, welche ihm zugeordnet waren, außen warten. Er brauchte nicht lange zu suchen, das Einhorn kam bald daher und sprang geradezu auf den Schneider los, als wollte es ihn ohne Umstände aufspießen. „Sachte, sachte,“ sprach er, „so geschwind geht das nicht,“ blieb stehen und wartete, bis das Tier ganz nahe war, dann sprang er behändig hinter den Baum. Das Einhorn rannte mit aller Kraft gegen den Baum und spießte sein Horn so fest in den Stamm, dass es nicht Kraft genug hatte, es wieder herauszuziehen, und so war es gefangen. „Jetzt hab ich das Vöglein,“ sagte der Schneider, kam hinter dem Baum hervor, legte dem Einhorn den Strick erst um den Hals, dann hieb er mit der Axt das Horn aus dem Baum, und als alles in Ordnung war, führte er das Tier ab und brachte es dem König.

Das tapfere Schneiderlein Märchen Gebrüder GrimmBild: George Hinke (1883 – 1953)

Der König wollte ihm den verheißenen Lohn noch nicht gewähren und machte eine dritte Forderung. Der Schneider sollte ihm vor der Hochzeit erst ein Wildschwein fangen, das in dem Wald großen Schaden tat; die Jäger sollten ihm Beistand leisten. „Gerne,“ sprach der Schneider, „das ist ein Kinderspiel.“ Die Jäger nahm er nicht mit in den Wald, und sie waren’s wohl zufrieden, denn das Wildschwein hatte sie schon mehrmals so empfangen, dass sie keine Lust hatten, ihm nachzustellen.

Das tapfere Schneiderlein Märchen Gebrüder GrimmBild: George Hinke (1883 – 1953)

Als das Schwein den Schneider erblickte, lief es mit schäumendem Munde und wetzenden Zähnen auf ihn zu und wollte ihn zur Erde werfen; der flüchtige Held aber sprang in eine Kapelle, die in der Nähe war, und gleich oben zum Fenster in einem Satze wieder hinaus. Das Schwein war hinter ihm hergelaufen, er aber hüpfte außen herum und schlug die Türe hinter ihm zu; da war das wütende Tier gefangen, das viel zu schwer und unbehilflich war, um zu dem Fenster hinauszuspringen. Das Schneiderlein rief die Jäger herbei, die mussten den Gefangenen mit eigenen Augen sehen; der Held aber begab sich zum Könige, der nun, er mochte wollen oder nicht, sein Versprechen halten musste und ihm seine Tochter und das halbe Königreich übergab. Hätte er gewusst, dass kein Kriegsheld, sondern ein Schneiderlein vor ihm stand, es wäre ihm noch mehr zu Herzen gegangen. Die Hochzeit ward also mit großer Pracht und kleiner Freude gehalten, und aus einem Schneider ein König gemacht.

Nach einiger Zeit hörte die junge Königin in der Nacht, wie ihr Gemahl im Traum sprach: „Junge, mach mir den Wams und flick mir die Hosen, oder ich will dir die Elle über die Ohren schlagen.“ Da merkte sie, in welcher Gasse der junge Herr geboren war, klagte am anderen Morgen ihrem Vater ihr Leid und bat, er möchte ihr von dem Manne helfen, der nichts anders als ein Schneider wäre. Der König sprach ihr Trost zu und sagte: „Lass in der nächsten Nacht deine Schlafkammer offen, meine Diener sollen außen stehen und, wenn er eingeschlafen ist, hineingehen, ihn binden und auf ein Schiff tragen, das ihn in die weite Welt führt.“ Die Frau war damit zufrieden, des Königs Waffenträger aber, der alles mit angehört hatte, war dem jungen Herrn gewogen und hinterbrachte ihm den ganzen Anschlag. „Dem Ding will ich einen Riegel vorschieben,“ sagte das Schneiderlein. Abends legte es sich zu gewöhnlicher Zeit mit seiner Frau zu Bett; als sie glaubte, er sei eingeschlafen, stand sie auf, öffnete die Tür und legte sich wieder.

Das tapfere Schneiderlein Märchen Gebrüder GrimmBild: George Hinke (1883 – 1953)

Das Schneiderlein, das sich nur stellte, als wenn es schlief, fing an mit heller Stimme zu rufen: „Junge, mach den Wams und flick mir die Hosen, oder ich will dir die Elle über die Ohren schlagen! Ich habe sieben mit einem Streiche getroffen, zwei Riesen getötet, ein Einhorn fortgeführt und ein Wildschwein gefangen, und sollte mich vor denen fürchten, die draußen vor der Kammer stehen!“ Als diese den Schneider sprechen hörten, überkam sie eine große Furcht, sie liefen, als wenn das wilde Heer hinter ihnen wäre, und keiner wollte sich mehr an ihn wagen. Also war und blieb das Schneiderlein sein Lebtag König.

Lesen Sie ein Kurz-Märchen (5 min)

Hintergründe zum Märchen „Das tapfere Schneiderlein“

„Das tapfere Schneiderlein“ ist ein deutsches Märchen, das von den Gebrüdern Grimm (KHM 20) gesammelt wurde. „Das tapfere Schneiderlein“ ist eine Geschichte von Aarne-Thompson Typ 1640, wobei einzelne Episoden anderen Erzähltypen zugeordnet sind. Die Brüder Grimm veröffentlichten diese Erzählung in der ersten Ausgabe von Kinder- und Hausmärchen im Jahr 1812, basierend auf verschiedenen mündlichen und gedruckten Quellen, darunter „Der Wegkützer“ von ca. 1557 von Martinus Montanus.

Das tapfere Schneiderlein

Es handelt von einem bescheidenen Schneider, der viele Riesen und einen unbarmherzigen König austrickst, damit sie an die unglaublichen Leistungen des Schneiders in Bezug auf Stärke und Tapferkeit glauben, die dazu führten, dass er Reichtum und Macht erlangte.

Handlung und Zusammenfassung des Märchen

Ein Schneider bereitet sich darauf vor, etwas Marmelade zu essen, aber als sich Fliegen darauf niederlassen, tötet er sieben von ihnen mit einem Hieb seiner Hand. Er macht einen Gürtel, der die Tat beschreibt und liest „Sieben auf einen Schlag“. Inspiriert macht er sich auf den Weg in die Welt, um sein Glück zu suchen. Der Schneider trifft auf einen Riesen, der annimmt, dass sich „Sieben mit einem Schlag“ auf sieben Männer bezieht. Der Riese fordert den Schneider heraus. Wenn der Riese Wasser aus einem Felsbrocken presst, presst der Schneider Milch oder Molke aus Käse.

Das tapfere Schneiderlein Märchen Gebrüder GrimmBild: Paul Hey (1867 – 1952)

Der Riese wirft einen Stein weit in die Luft, und schließlich landet er. Der Schneider kontert das Kunststück, indem er einen Vogel wirft, der in den Himmel fliegt; der Riese glaubt, der kleine Vogel sei ein „Stein“, der so weit geworfen wird, dass er nie landet. Später bittet der Riese den Schneider, ihm beim Tragen eines Baumes zu helfen. Der Schneider weist den Riesen an, den Baumstamm zu tragen, während der Schneider die Äste trägt. Stattdessen klettert der Schneider weiter, so dass der Riese ihn ebenfalls trägt, aber es sieht so aus, als ob der Schneider die Äste stützt. Beeindruckt bringt der Riese den Schneider zum Haus des Riesen, wo auch andere Riesen leben. Während der Nacht versucht der Riese, den Schneider zu töten, indem er auf das Bett schlägt. Da der Schneider das Bett jedoch als zu groß empfand, hatte er in der Ecke geschlafen. Als der Schneider zurückkehrt und den Schneider lebendig sieht, fliehen die anderen Riesen aus Angst vor dem kleinen Mann.

Das tapfere Schneiderlein Märchen Gebrüder GrimmBild: Paul Hey (1867 – 1952)

Der Schneider tritt in den königlichen Dienst, aber die anderen Soldaten haben Angst, dass er eines Tages die Beherrschung verliert, und dann könnten bei jedem Schlag sieben von ihnen sterben. Sie sagen dem König, dass entweder der Schneider aus dem Militärdienst ausscheidet oder sie es tun werden. Aus Angst, dafür getötet zu werden, dass man ihn wegschickt, versucht der König stattdessen, den Schneider loszuwerden, indem er ihn zusammen mit hundert Reitern zwei Riesen besiegen lässt und ihm die Hälfte seines Königreichs und die Hand seiner Tochter zur Heirat anbietet, wenn der Schneider die Riesen töten kann.

Das tapfere Schneiderlein Märchen Gebrüder GrimmBild: Paul Hey (1867 – 1952)

Indem er im Schlaf Steine auf die beiden Riesen wirft, provoziert der Schneider die beiden dazu, gegeneinander zu kämpfen, bis sie sich gegenseitig töten, woraufhin der Schneider den Riesen ins Herz sticht. Der König, der überrascht ist, dass der Schneider erfolgreich war, bricht sein Versprechen und verlangt mehr vom Schneider, bevor er seine Belohnungen in Anspruch nehmen kann.

Das tapfere Schneiderlein Märchen Gebrüder GrimmBild: Paul Hey (1867 – 1952)

Als nächstes schickt der König ihn nach einem Einhorn, eine weitere scheinbar unmögliche Aufgabe, aber der Schneider fängt es, indem er sich vor einen Baum stellt, so dass das Einhorn, wenn es angreift, zur Seite tritt und sein Horn in den Stamm treibt. Der König schickt es anschließend auf ein Wildschwein los, aber der Schneider fängt es in einer Kapelle mit einer ähnlichen Locktechnik. Entsprechend beeindruckt gibt der König nach, heiratet den Schneider mit der Prinzessin und macht den Schneider zum Herrscher über das halbe ursprüngliche Königreich.

Das tapfere Schneiderlein Märchen Gebrüder GrimmBild: Carl Offterdinger (1829 – 1889)

Die neue Gattin des Schneiders hört ihn im Schlaf reden und stellt mit Wut fest, dass er nur ein Schneider und kein edler Held war. Auf die Forderungen der Prinzessin hin verspricht der König, ihn töten oder verschleppen zu lassen. Ein Knappe warnt den Schneider vor dem Plan des Königs. Während die Diener des Königs vor der Tür stehen, tut das tapfere Schneiderlein so, als spräche es im Schlaf und sagt: „Junge, mach mir die Jacke, und flicke die Hose, sonst schlage ich dir mit einem Zollstock auf die Ohren! Ich habe sieben mit einem Hieb niedergeschlagen, zwei Riesen getötet, ein Einhorn weggeführt und ein Wildschwein gefangen, und ich soll mich vor denen fürchten, die direkt vor dem Schlafzimmer stehen! Erschrocken gehen die Diener des Königs. Der König versucht nicht mehr, den Schneider zu ermorden, und so lebt der Schneider seine Tage als König aus eigenem Recht.

Varianten des Märchen „Das tapfere Schneiderlein“

Im Aarne-Thompson-Uther-System der Volksmärchenklassifikation ist der Kern der Geschichte der Motivtyp 1640, der für diese Geschichte The Brave Tailor genannt wird. Dazu gehören auch Episoden vom Typ 1060 (Wasser aus einem Stein quetschen); Typ 1062 (Ein Wettstreit im Werfen von Steinen); Typ 1052 (Ein Wettstreit im Tragen eines Baumes); Typ 1051 (Springen mit einem gekrümmten Baum) und Typ 1115 (Der Versuch, den Helden in seinem Bett zu töten).

Das tapfere Schneiderlein Märchen Gebrüder Grimm

„Das tapfere Schneiderlein“ weist enge Ähnlichkeiten mit anderen Volksmärchen auf, die in ganz Europa gesammelt wurden, darunter „Der Junge, der einen Esskampf mit einem Troll hatte“ (Norwegen) und „Stan Bolovan“ (Rumänien). Es hat auch viele Gemeinsamkeiten mit „Jack the Giant Killer“ (Cornwall und England, mit Verbindungen zu „Blaubart“-Volksmärchen aus der Bretagne und früheren Artus-Geschichten aus Wales), obwohl der Protagonist in dieser Geschichte seine List einsetzt, um tatsächlich Riesen zu töten. Sowohl in der skandinavischen als auch in der britischen Variante gibt es jeweils einen wiederkehrenden Stammcharakter als Märchenheld: Jack (auch in Verbindung mit anderen Geschichten über Riesen, wie „Jack und die Bohnenstange“) und Askeladden, auch bekannt als Boots. Es ähnelt auch dem griechischen Herkulesmythos, in dem Herkules die Fähigkeit versprochen wird, ein Gott zu werden, wenn er die Ungeheuer tötet, ähnlich wie der Hauptfigur in „Das tapfere Schneiderlein“ die Fähigkeit versprochen wird, König zu werden, indem sie die Tochter des Königs heiratet, wenn er die Ungeheuer in der Geschichte tötet.

Das tapfere Schneiderlein Märchen Gebrüder GrimmBild: Paul Hey (1867 – 1952)

Es wird berichtet, dass eine Variante in spanischen Volksmärchensammlungen vorhanden ist, insbesondere aus den Volksmärchensammlungen des 19. Jahrhunderts. Die Geschichte ist auch in amerikanischen Quellen bezeugt. Eine wissenschaftliche Untersuchung des italienischen Istituto centrale per i beni sonori ed audiovisivi („Zentralinstitut für das klangliche und audiovisuelle Erbe“), die in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren durchgeführt wurde, fand vierundzwanzig Varianten der Erzählung in den italienischen Quellen. Der Folklorist Joseph Jacobs versuchte in European Folk and Fairy Tales (oder Europas Märchenbuch) die Urform des Märchens zu rekonstruieren, das er „Ein Dutzend mit einem Schlag“ nannte.

Das tapfere Schneiderlein

Die Technik, die späteren Riesen auszutricksen, damit sie gegeneinander kämpfen, ist identisch mit der Technik, die Cadmus in der griechischen Mythologie und einem verwandten überlieferten griechischen Volksmärchen anwendet, um mit den Kriegern umzugehen, die dort auftauchten, wo er Drachenzähne in den Boden säte. In dem Fantasy-Roman Der Hobbit aus dem 20. Jahrhundert wird eine ähnliche Strategie auch von Bilbo Beutlin angewandt, um drei Trolle miteinander kämpfen zu lassen, bis die aufgehende Sonne sie zu Stein verwandelt.

Eine ähnliche Geschichte, Kara Mustapha (Mustafa), der Held, wurde vom ungarischen Folkloristen Ignác Kunos aus türkischen Quellen zusammengetragen. Eine dänische Variante, Tapfer gegen seinen Willen („Den tapre Skrædder“), wurde von Jens Christian Bay gesammelt.

Josesph Jacobs fand eine englische Version aus Aberdeen, genannt Johnny Gloke, die zuerst von Pfarrer Walter Gregor unter dem Namen John Glaick, der tapfere Schneider, beschafft und in The Folk-Lore Journal veröffentlicht wurde.Jacobs fragte sich, wie das Märchen von Grimm es geschafft hatte, Aberdeen zu erreichen, aber er vermutet, dass es aus einer englischen Zusammenstellung ihrer Märchen stammen könnte. Das Märchen wurde in „The Fir-Tree Fairy Book“ aufgenommen.

Das tapfere Schneiderlein

Irische Quellen enthalten auch eine Geschichte über glückliche Unfälle und ein glückliches Schicksal, das dem Weber widerfährt, der die Fliegen in seinem Frühstück zerquetscht: Die Legende vom kleinen Weber vom Duleek-Tor (Eine Geschichte der Ritterlichkeit).

Analyse der Hauptfiguren des Märchen

Schneider: Diese Figur ist klug, intelligent und selbstbewusst. Er nutzt Irreführung und andere Gerissenheit, um andere Charaktere auszutricksen. Zum Beispiel verschiedene Formen der psychologischen Manipulation, um das Verhalten anderer zu beeinflussen, wie z.B. das Drehen des Riesenpaares gegeneinander und das Spiel mit den Annahmen und Ängsten der Attentäter und der früheren Riesen. In ähnlicher Weise wendet er Lockvogeltaktiken an, um die Questtiere (Einhorn, Wildschwein) in seine Fallen zu locken und um zu vermeiden, im Bett des ersten Riesen getötet zu werden. Dieses Vertrauen auf Tricks und Manipulation durch den Protagonisten ist ein Merkmal des Stammcharakters des Antihelden.

Das tapfere Schneiderlein Märchen Gebrüder GrimmBild: Carl Offterdinger (1829 – 1889)

König: Diese Figur ist sehr misstrauisch und verurteilend, die das Versprechen des halben Königreichs nutzt, um den Protagonisten dazu zu überreden, scheinbar tödliche Aufgaben zu übernehmen. Der König ist als Figur eindimensional und ist im Wesentlichen ein Handlungsinstrument, die Quelle von Herausforderungen, die der Protagonist bewältigen muss, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

Prinzessin: Der Preis für die Erfüllung aller Herausforderungen ist die Heirat der Prinzessin und damit des halben Königreichs. Sie legt großen Wert auf die soziale Klasse des königlichen Geburtsrechts, und als sie herausfindet, dass der Mann, den sie geheiratet hat, nicht mehr als ein armer Schneider ist, wird sie wütend und versucht, ihn töten zu lassen. Ihre selbstsüchtige Rachsucht und ihre leichte Niederlage stimmen mit dem Charakter der spitzbübischen Braut überein.

Adaptionen des Märchen

„Brave Little Tailor“ ist ein amerikanischer Zeichentrick-Kurzfilm von 1938, der von Walt Disney produziert und von RKO Radio Pictures veröffentlicht wurde. Es ist eine Adaption des Märchens „Das tapfere Schneiderlein“ mit Micky Maus in der Titelrolle. Die Regie führte Bill Roberts, die Originalmusik stammt von Albert Hay Malotte.

Das tapfere Schneiderlein

Tibor Harsányi komponierte 1950 eine Suite, L’histoire du petit tailleur, für Erzähler, sieben Instrumente und Schlagzeug. Eine der berühmtesten Aufnahmen dieses Werkes wurde vom Orchestre de la Société des Concerts du Conservatoire unter der Leitung von Georges Prêtre mit Peter Ustinov als Erzähler aufgeführt, der sowohl auf Englisch (Angel Records, 1966) als auch auf Französisch (Pour les Enfants, EMI Classics France, 2002) las.

Das tapfere Schneiderlein Märchen Gebrüder Grimm

Die Geschichte bildete eine Episode der zweiten Staffel von Grimms Märchenklassiker, einer Anime-Fernsehserie von 1987-1989.

Das tapfere Schneiderlein war in den ersten Staffeln von Happily Ever After zu sehen: Märchen für jedes Kind, einer HBO-Zeichentrickserie von 1995-2000, wo sie in der westafrikanischen Sahelzone spielt. Der Schneider hieß Bongo und wurde von David Alan Grier stimmlich dargestellt. Außerdem waren die Stimmtalente von James Earl Jones als König Dakkar, Mark Curry als der Riese, Dawnn Lewis als Prinzessin Songe und Zakes Mokae als exklusive Figur namens Mr. Barbooska zu sehen.

Das tapfere Schneiderlein

Le vaillant petit tailleur ist ein französischsprachiger Roman von Éric Chevillard aus dem Jahr 2004, der das Märchen auf postmoderne Weise nacherzählt.

„Satmaar Palowan“ („The Wrestler Who Kills Seven“), eine Kurzgeschichte des bedeutenden bengalischen Schriftstellers Upendrakishore Ray Chowdhury, wurde von dieser Erzählung inspiriert.

Eine sowjetische Karikatur auf der Grundlage dieses Märchens wurde 1964 unter der Regie der Brumberg-Schwestern produziert.

Informationen für wissenschaftliche Analysen


Statistiken zum Märchen
Wert
NummerKHM 20
Aarne-Thompson-Uther-IndexATU Typ 1640
Übersetzungen english
Lesbarkeitsindex nach Amstad73.5
Lesbarkeitsindex nach Björnsson38.5
Flesch-Reading-Ease Index61.6
Flesch–Kincaid Grade-Level9.7
Gunning Fog Index10.5
Coleman–Liau Index12
SMOG Index10.9
Automated Readability Index11.3
Zeichen-Anzahl17.998
Anzahl der Buchstaben14.240
Anzahl der Sätze146
Wortanzahl2.977
Durchschnittliche Wörter pro Satz20,39
Wörter mit mehr als 6 Buchstaben540
Prozentualer Anteil von langen Wörtern18.1%
Silben gesamt4.381
Durchschnittliche Silben pro Wort1,47
Wörter mit drei Silben260
Prozentualer Anteil von Wörtern mit drei Silben8.7%

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  • 1. Prüfen Sie Ihr Netzwerkkabel, ihren Router oder Ihr Smartphone

  • 2. Aktivieren Sie ihre Mobile Daten -oder WLAN-Verbindung erneut

  • 3. Prüfen Sie das Signal an Ihrem Standort

  • 4. Führen Sie eine Netzwerkdiagnose durch