Childstories.org Logo
Menü
Childstories.org Logo
  • 1
  • Alle Grimm
    Märchen
  • 2
  • Nach Lesezeit
    sortiert
  • 3
  • Perfekt zum
    Vorlesen für Kinder
Rotkäppchen
Rotkäppchen Märchen

Rotkäppchen - Märchen der Gebrüder Grimm

Vorlesezeit für Kinder: 11 min

Es war einmal ein kleines süßes Mädchen, das hatte jedermann lieb, der sie nur ansah, am allerliebsten aber ihre Großmutter, die wusste gar nicht, was sie alles dem Kinde geben sollte. Einmal schenkte sie ihm ein Käppchen von rotem Samt, und weil ihm das so wohl stand, und es nichts anders mehr tragen wollte, hieß es nur das Rotkäppchen. Eines Tages sprach seine Mutter zu ihm: „Komm, Rotkäppchen, da hast du ein Stück Kuchen und eine Flasche Wein, bring das der Großmutter hinaus; sie ist krank und schwach und wird sich daran laben.

Rotkäppchen Märchen Gebrüder GrimmBild: Otto Kubel (1868 – 1951)

Mach dich auf, bevor es heiß wird, und wenn du hinauskommst, so geh hübsch sittsam und lauf nicht vom Wege ab, sonst fällst du und zerbrichst das Glas, und die Großmutter hat nichts. Und wenn du in ihre Stube kommst, so vergiss nicht guten Morgen zu sagen und guck nicht erst in allen Ecken herum!“ – „Ich will schon alles richtig machen,“ sagte Rotkäppchen zur Mutter, und gab ihr die Hand darauf. Die Großmutter aber wohnte draußen im Wald, eine halbe Stunde vom Dorf. Wie nun Rotkäppchen in den Wald kam, begegnete ihm der Wolf. Rotkäppchen aber wusste nicht, was das für ein böses Tier war, und fürchtete sich nicht vor ihm. „Guten Tag, Rotkäppchen!“ sprach er. „Schönen Dank, Wolf!“

Rotkäppchen Märchen Gebrüder GrimmBild: Otto Kubel (1868 – 1951)

„Wo hinaus so früh, Rotkäppchen?“ – „Zur Großmutter.“ – „Was trägst du unter der Schürze?“ – „Kuchen und Wein. Gestern haben wir gebacken, da soll sich die kranke und schwache Großmutter etwas zugut tun und sich damit stärken.“ – „Rotkäppchen, wo wohnt deine Großmutter?“ – „Noch eine gute Viertelstunde weiter im Wald, unter den drei großen Eichbäumen, da steht ihr Haus, unten sind die Nusshecken, das wirst du ja wissen,“ sagte Rotkäppchen.

Der Wolf dachte bei sich: Das junge, zarte Ding, das ist ein fetter Bissen, der wird noch besser schmecken als die Alte. Du musst es listig anfangen, damit du beide schnappst. Da ging er ein Weilchen neben Rotkäppchen her, dann sprach er: „Rotkäppchen, sieh einmal die schönen Blumen, die ringsumher stehen. Warum guckst du dich nicht um? Ich glaube, du hörst gar nicht, wie die Vöglein so lieblich singen? Du gehst ja für dich hin, als wenn du zur Schule gingst, und ist so lustig draußen in dem Wald.“

Rotkäppchen schlug die Augen auf, und als es sah, wie die Sonnenstrahlen durch die Bäume hin und her tanzten und alles voll schöner Blumen stand, dachte es: Wenn ich der Großmutter einen frischen Strauß mitbringe, der wird ihr auch Freude machen; es ist so früh am Tag, dass ich doch zu rechter Zeit ankomme, lief vom Wege ab in den Wald hinein und suchte Blumen. Und wenn es eine gebrochen hatte, meinte es, weiter hinaus stände eine schönere, und lief danach und geriet immer tiefer in den Wald hinein.

Rotkäppchen Märchen Gebrüder GrimmBild: Otto Kubel (1868 – 1951)

Der Wolf aber ging geradewegs nach dem Haus der Großmutter und klopfte an die Türe. „Wer ist draußen?“ – „Rotkäppchen, das bringt Kuchen und Wein, mach auf!“ – „Drück nur auf die Klinke!“ rief die Großmutter, „ich bin zu schwach und kann nicht aufstehen.“ Der Wolf drückte auf die Klinke, die Türe sprang auf und er ging, ohne ein Wort zu sprechen, gerade zum Bett der Großmutter und verschluckte sie. Dann tat er ihre Kleider an, setzte ihre Haube auf, legte sich in ihr Bett und zog die Vorhänge vor.

Rotkäppchen Märchen Gebrüder GrimmBild: Otto Kubel (1868 – 1951)

Rotkäppchen aber, war nach den Blumen herumgelaufen, und als es so viel zusammen hatte, dass es keine mehr tragen konnte, fiel ihm die Großmutter wieder ein, und es machte sich auf den Weg zu ihr. Es wunderte sich, dass die Tür aufstand, und wie es in die Stube trat, so kam es ihm so seltsam darin vor, dass es dachte: Ei, du mein Gott, wie ängstlich wird mir’s heute zumut, und bin sonst so gerne bei der Großmutter! Es rief: „Guten Morgen,“ bekam aber keine Antwort. Darauf ging es zum Bett und zog die Vorhänge zurück. Da lag die Großmutter und hatte die Haube tief ins Gesicht gesetzt und sah so wunderlich aus.

„Ei, Großmutter, was hast du für große Ohren!“ – „Dass ich dich besser hören kann!“
„Ei, Großmutter, was hast du für große Augen!“ – „Dass ich dich besser sehen kann!“
„Ei, Großmutter, was hast du für große Hände!“ – „Dass ich dich besser packen kann!“
„Aber, Großmutter, was hast du für ein entsetzlich großes Maul!“ – „Dass ich dich besser fressen kann!“

Kaum hatte der Wolf das gesagt, so tat er einen Satz aus dem Bette und verschlang das arme Rotkäppchen.

Rotkäppchen Märchen Gebrüder GrimmBild: Otto Kubel (1868 – 1951)

Wie der Wolf seinen Appetit gestillt hatte, legte er sich wieder ins Bett, schlief ein und fing an, überlaut zu schnarchen. Der Jäger ging eben an dem Haus vorbei und dachte: Wie die alte Frau schnarcht! Du musst doch sehen, ob ihr etwas fehlt. Da trat er in die Stube, und wie er vor das Bett kam, so sah er, dass der Wolf darin lag. „Finde ich dich hier, du alter Sünder,“ sagte er, „ich habe dich lange gesucht.“ Nun wollte er seine Büchse anlegen, da fiel ihm ein, der Wolf könnte die Großmutter gefressen haben und sie wäre noch zu retten, schoss nicht, sondern nahm eine Schere und fing an, dem schlafenden Wolf den Bauch aufzuschneiden. Wie er ein paar Schnitte getan hatte, da sah er das rote Käppchen leuchten, und noch ein paar Schnitte, da sprang das Mädchen heraus und rief: „Ach, wie war ich erschrocken, wie war’s so dunkel in dem Wolf seinem Leib!“ Und dann kam die alte Großmutter auch noch lebendig heraus und konnte kaum atmen. Rotkäppchen aber holte geschwind große Steine, damit füllten sie dem Wolf den Leib, und wie er aufwachte, wollte er fortspringen, aber die Steine waren so schwer, dass er gleich niedersank und sich totfiel.

Da waren alle drei vergnügt. Der Jäger zog dem Wolf den Pelz ab und ging damit heim, die Großmutter aß den Kuchen und trank den Wein, den Rotkäppchen gebracht hatte, und erholte sich wieder.

Rotkäppchen Märchen Gebrüder GrimmBild: Otto Kubel (1868 – 1951)

Rotkäppchen aber dachte: Du willst dein Lebtag nicht wieder allein vom Wege ab in den Wald laufen, wenn dir’s die Mutter verboten hat.

Es wird auch erzählt, dass einmal, als Rotkäppchen der alten Großmutter wieder Gebackenes brachte, ein anderer Wolf es angesprochen und vom Wege habe ableiten wollen. Rotkäppchen aber hütete sich und ging geradefort seines Wegs und sagte der Großmutter, dass es dem Wolf begegnet wäre, der ihm guten Tag gewünscht, aber so bös aus den Augen geguckt hätte: „Wenn’s nicht auf offener Straße gewesen wäre, er hätte mich gefressen.“

Rotkäppchen Märchen Gebrüder GrimmBild: Paul Hey (1867 – 1952)

„Komm,“ sagte die Großmutter, „wir wollen die Türe verschließen, dass er nicht herein kann.“ Bald danach klopfte der Wolf an und rief: „Mach auf, Großmutter, ich bin das Rotkäppchen, ich bring dir Gebackenes.“ Sie schwiegen aber und machten die Türe nicht auf. Da schlich der Graukopf etlichemal um das Haus, sprang endlich aufs Dach und wollte warten, bis Rotkäppchen abends nach Hause ginge, dann wollte er ihm nachschleichen und wollt’s in der Dunkelheit fressen. Aber die Großmutter merkte, was er im Sinne hatte. Nun stand vor dem Haus ein großer Steintrog, Da sprach sie zu dem Kind: „Nimm den Eimer, Rotkäppchen, gestern hab ich Würste gekocht, da trage das Wasser, worin sie gekocht sind, in den Trog!“ Rotkäppchen trug so lange, bis der große, große Trog ganz voll war. Da stieg der Geruch von den Würsten dem Wolf in die Nase. Er schnupperte und guckte hinab, endlich machte er den Hals so lang, dass er sich nicht mehr halten konnte, und anfing zu rutschen; so rutschte er vom Dach herab, gerade in den großen Trog hinein und ertrank. Rotkäppchen aber ging fröhlich nach Haus, und von nun an tat ihm niemand mehr etwas zuleide.

Lesen Sie ein Kurz-Märchen (5 min)

Hintergründe zum Rotkäppchen Märchen

„Rotkäppchen“ ist ein europäisches Märchen über ein junges Mädchen und einen großen bösen Wolf. Seine Ursprünge lassen sich bis ins 10. Jahrhundert zurückverfolgen, und zwar auf mehrere europäische Volksmärchen, darunter ein aus Italien stammendes Märchen namens „Die falsche Großmutter“. Die bekannteste Version wurde von Charles Perrault geschrieben. Die Geschichte wurde in verschiedenen Nacherzählungen erheblich verändert und zahlreichen modernen Adaptionen und Lesarten unterzogen. Es hat die Nummer 333 im Aarne-Thompson-Klassifikationssystem für Volksmärchen.

Rotkäppchen Märchen Gebrüder Grimm

Ähnliche Geschichten gibt es auch in der afrikanischen und asiatischen Folklore. Obwohl die Geschichte von „Rotkäppchen“ wahrscheinlich vor vielen Jahrhunderten entstanden ist, gibt es keinen Beleg dafür, dass sie älter ist als die Version, die der französische Schriftsteller Charles Perrault geschrieben hat und die in seiner 1697 erschienenen Anthologie „Histoires ou Contes du temps passé“ (Märchen aus vergangenen Zeiten) enthalten ist. Eine andere Version der Geschichte findet sich in Kinder und Hausmäechen, der 1812 von den Gebrüdern Grimm verfassten Anthologie deutscher Volksmärchen. Die Geschichte, wie sie heute vielen Menschen bekannt ist, ähnelt mehr der Version der Gebrüder Grimm als der von Charles Perrault.

Titelfigur und Protagonist der Geschichte ist ein kleines Mädchen, das seinen Namen wegen des roten Kapuzenumhangs erhält, den es normalerweise trägt. Rotkäppchen geht ihre kranke Großmutter besuchen. Auf dem Weg dorthin begegnet sie einem Wolf. Der Wolf will Rotkäppchen fressen, tut dies aber nicht sofort. Er fragt das Mädchen, wohin es geht, und Rotkäppchen sagt es ihm. Als Rotkäppchen beim Haus der Großmutter ankommt, hat der Wolf die Großmutter des Mädchens bereits aufgefressen oder anderweitig entsorgt und liegt im Bett der alten Frau. Rotkäppchen spricht mit dem Wolf und glaubt, er sei ihre Großmutter.

Das Ende der Brüder-Grimm-Version von „Rotkäppchen“ ist ganz anders als das Ende von Charles Perraults Version der Geschichte. Der erste Teil der Version der Brüder Grimm bis zu dem Punkt in der Geschichte, an dem der Wolf das Mädchen verschlingt, unterscheidet sich nicht wesentlich von der Version, die Perrault geschrieben hat. Es gibt jedoch einige andere kleinere Unterschiede. In der Version der Brüder Grimm bringt Rotkäppchen Kuchen und Wein, statt Kuchen und Butter, zu seiner Großmutter. Die Großmutter des Mädchens wohnt nicht in einem anderen Dorf, sondern in einem Haus im Wald in einiger Entfernung von Rotkäppchens Dorf.

Die Erzählung stellt den deutlichsten Kontrast zwischen der sicheren Welt des Dorfes und den Gefahren des Waldes her. Sie warnt, zumindest in Grimms Version, auch vor den Gefahren, wenn man seiner Mutter nicht gehorcht. Es gibt zahlreiche Adaptionen von „Rotkäppchen“ in einer Vielzahl von Medien. Die Geschichte wird in der Populärkultur oft zitiert.

Handlung und Zusammenfassung des Märchen

Die Geschichte dreht sich um ein Mädchen namens Rotkäppchen. Auch in Perraults Version der Geschichte ist sie nach ihrem roten Kapuzen-Umhang benannt, den sie trägt. Das Mädchen geht durch den Wald, um ihrer kranken Großmutter Essen zu bringen. Je nach Übersetzung mit Wein oder Kuchen. In der Grimm Version hatte ihre Mutter ihr befohlen, nicht vom Weg abzukommen. Ein großer böser Wolf will das Mädchen und das Essen im Korb fressen, tut dies aber nicht sofort. Er pirscht sich heimlich hinter Bäumen, Büschen, Sträuchern und Flecken von kleinem und hohem Gras an sie heran. Er nähert sich Rotkäppchen, das ihm naiv sagt, wohin sie geht. Er schlägt dem Mädchen vor, einige Blumen als Geschenk für ihre Großmutter zu pflücken, was sie auch tut. In der Zwischenzeit geht er zum Haus der Großmutter und verschafft sich Zutritt, indem er vorgibt, Rotkäppchen zu sein. Er schluckt die Großmutter ganz und wartet auf Rotkäppchen. In manchen Geschichten sperrt er die Großmutter in den Schrank ein.

Rotkäppchen Märchen

Der Wolf frisst Rotkäppchen nicht, als er sie im Wald sieht, weil er denkt, er könne sich einen klugen Plan ausdenken, der es ihm erlaubt, sowohl sie als auch ihre Großmutter zu fressen. Damit er zuerst zum Haus ihrer Großmutter gelangen kann, zeigt der Wolf Rotkäppchen einige schöne Blumen. Das Mädchen verlässt dann den Weg und geht in den Wald, um die Blumen zu pflücken. Der Wolf bleibt auf dem Pfad. Nachdem der Wolf die Großmutter verschluckt hat, zieht er ihr Nachthemd an, ein Detail, das in Charles Perraults Version der Erzählung nicht enthalten ist. Als Rotkäppchen beim Haus ihrer Großmutter ankommt, ist die Haustür noch offen, und sie fühlt sich seltsam unbehaglich, als sie hineingeht.

Als Rotkäppchen ankommt, bemerkt sie, dass ihre Großmutter sehr seltsam aussieht. Sie sagt dann: „Was für eine tiefe Stimme du hast!“ – „Damit ich dich besser grüßen kann“, antwortet der Wolf, „Meine Güte, was hast du für große Augen!“ – „Damit ich dich besser sehen kann“, antwortet der Wolf, „Und was für große Hände du hast!“ – „Damit ich dich besser umarmen kann“, antwortet der Wolf, und schließlich: „Was für ein großes Maul du hast“ – „Damit ich dich besser fressen kann“, antwortet der Wolf, woraufhin der Wolf aus dem Bett springt und auch sie frisst. Dann schläft er ein. In der ersten veröffentlichten Version der Geschichte von Charles Perraults endet die Erzählung hier. In späteren Versionen geht die Geschichte jedoch im Allgemeinen wie folgt weiter:

Rotkäppchen Märchen Gebrüder Grimm

Nachdem er Rotkäppchen verschluckt hat, schläft der Wolf ein und beginnt laut zu schnarchen. Das Schnarchen erregt die Aufmerksamkeit eines Jägers, der ins Haus geht. Der Jäger ist im Begriff, den Wolf zu erschießen, als ihm der Gedanke kommt, dass das Tier Rotkäppchen und Ihre Großmutter gefressen haben könnte und dass es noch möglich ist, beide zu retten. Ein Holzfäller in der französischen Version, ein Jäger in der Grimm Version, kommt zu Hilfe und schneidet den Bauch des Wolfes mit einer Schere (oder Axt) auf. Rotkäppchen und ihre Großmutter kommen unverletzt heraus. Dann füllt Rotkäppchen den Körper des Wolfes mit schweren Steinen. Der Wolf erwacht und versucht zu fliehen, aber die Steine lassen ihn zusammenbrechen und sterben. In Grimms Version verlässt der Wolf das Haus und versucht, aus einem Brunnen zu trinken, aber die Steine in seinem Magen führen dazu, dass er hineinfällt und ertrinkt. In anderen Versionen der Geschichte wird die Großmutter im Schrank eingeschlossen, statt gegessen zu werden, und der Wolf vom Holzfäller mit seiner Axt getötet.

Die Version der Brüder Grimm von „Rotkäppchen“ endet mit einer Episode, in der es um einen anderen Wolf geht, dem das Mädchen begegnet, als sie ihre Großmutter ein anderes Mal besuchen geht. Rotkäppchen hat aus ihren früheren Erfahrungen gelernt und spricht nicht mit dem Wolf, als er sich ihr nähert. Als sie im Haus ihrer Großmutter ankommt, erzählt das Mädchen der alten Frau von dem Wolf, den sie gesehen hat. Kurz darauf klopft der Wolf an die Tür und behauptet, Rotkäppchen zu sein. Weder Rotkäppchen noch ihre Großmutter öffnen die Tür. Sie bleiben ruhig und still im Haus. Der Wolf klettert auf das Dach, in der Hoffnung, sich auf Rotkäppchen stürzen zu können, wenn es abends das Haus verlässt. Rotkäppchens Großmutter hat etwas Wasser, in dem sie am Vortag einige Würste gekocht hat. Sie weist Rotkäppchen an, das Wasser in einen großen Steintrog vor dem Haus zu gießen. Als das Mädchen das getan hat, riecht der Wolf den Geruch der Würste. Er schaut nach unten, um zu sehen, woher der Geruch kommt, verliert das Gleichgewicht, fällt in den Trog und ertrinkt.

Ursprünge des Rotkäppchen Märchen

Die Ursprünge der Rotkäppchengeschichte lassen sich auf mehrere wahrscheinlich vor dem 17. Jahrhundert entstandene Versionen aus verschiedenen europäischen Ländern zurückverfolgen. Einige von ihnen unterscheiden sich erheblich von der heute bekannten Gebrüder Grimm Version. Sie wurden im 10. Jahrhundert von französischen Bauern erzählt und vom Domschulmeister Egbert von Lüttich aufgezeichnet. Italienische Versionen sind „La finta nonna“, was „Die falsche Großmutter“ bedeutet, die unter anderem von Italo Calvino in die italienische Volksmärchensammlung aufgenommen wurde. Die Erzählung wurde auch „Die Geschichte der Großmutter“ genannt. Es ist auch möglich, dass diese frühe Erzählung ihre Wurzeln in sehr ähnlichen ostasiatischen Erzählungen wie z.B. „Grandaunt Tiger“hat.

Rotkäppchen Märchen Gebrüder Grimm

Diese frühen Variationen der Erzählung unterscheiden sich von der heute bekannten Version in mehreren Punkten. Der Antagonist ist nicht immer ein Wolf, sondern manchmal ein Werwolf, was diese Geschichten für die damaligen Werwolfprozesse relevant macht. Z.B. für den Prozess gegen Peter Stumpp. In einigen Versionen frisst der Wolf das Mädchen, nachdem es zu ihm ins Bett gekommen ist, und die Geschichte endet dort. In anderen Versionen durchschaut Rotkäppchen den Wolf und versucht zu fliehen. In diesen Geschichten entkommt sie ohne die Hilfe einer männlichen oder älteren weiblichen Figur. Manchmal, wenn auch seltener, ist die rote Kapuze nicht vorhanden.

In anderen Erzählungen der Geschichte jagt der Wolf Rotkäppchen hinterher. Sie entkommt mit Hilfe einiger Wäscherinnen, die ein gespanntes Laken über einen Fluss spannen, damit sie fliehen kann. Als der Wolf Rotkäppchen über die Stoffbrücke folgt, wird das Laken losgelassen, und der Wolf ertrinkt im Fluss. In einer anderen Version wird der Wolf ins Feuer gestoßen.

Rotkäppchen Märchen Gebrüder Grimm

Die früheste bekannte gedruckte Version war als „Le Petit Chaperon Rouge“ bekannt und könnte ihren Ursprung in der französischen Folklore des 17. Jahrhunderts gehabt haben. Die rote Kapuze, die in vielen Interpretationen der Erzählung eine symbolische Bedeutung erhalten hat, war ein von Perrault eingeführtes Detail. Gegenstand der Geschichte war eine „attraktive, gut erzogene junge Dame“, ein Dorfmädchen vom Land. Der Wolf legt eine Falle für Rotkäppchen. Rotkäppchen wird schließlich aufgefordert, zum Wolf ins Bett zu klettern, bevor es von ihm gefressen wird, womit die Geschichte endet. Der Wolf geht als Sieger aus der Begegnung hervor, und es gibt kein Happy End. Charles Perrault erklärt die Moral am Ende der Erzählung, so dass kein Zweifel an seiner beabsichtigten Bedeutung bleibt. Diese Version der Geschichte wurde für den französischen Hof König Ludwigs XIV. am Ende des siebzehnten Jahrhunderts geschrieben.

Nach Recherchen von Jamie Tehrani, Anthropologe an der Universität Durham, England, aus dem Jahr 2013 stammt die Geschichte, die sich später zu „Rotkäppchen“ entwickelte, wahrscheinlich aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. im Nahen Osten. Von dort aus verbreitete sich die Geschichte nach Asien, Afrika und Europa. Die Geschichte entwickelte sich in den verschiedenen Regionen auf unterschiedliche Weise, zum Teil als Ergebnis des Einflusses anderer Volksmärchen, was manchmal zu Versionen der Geschichte führte, die der europäischen „Rotkäppchen“ Geschichte bemerkenswert ähnlich sind und sich unabhängig davon in anderen Teilen der Welt entwickelten.

Rotkäppchen

„Rotkäppchen“ könnte sich aus dem chinesischen Volksmärchen „Großtante Tiger“ entwickelt habe. Das Volksmärchen erzählt, wie ein Tiger durch einen Zauberspruch eine fast vollständig menschliche Gestalt annimmt, seinen Schwanz aber beibehält. Um vollständig menschlich zu erscheinen, muss der Tiger vor der Morgendämmerung drei Kinder verschlingen. Der Tiger gibt sich als Großtante von drei Kindern aus, verbringt die Nacht mit ihnen und schafft es, eines von ihnen zu fressen. Seine Täuschung wird von einem Mädchen aufgedeckt, dem es gelingt, ihn zu überlisten. Der früheste bekannte Text der Geschichte wurde im 17. Jahrhundert von dem chinesischen Dichter Huang Zhing geschrieben, der ein Zeitgenosse von Charles Perrault war.

Egbert von Lüttich, ein französischer Diakon, der im 10. Jahrhundert lebte, schrieb ein lateinischsprachiges Gedicht mit dem Titel „De puella lupellis servata“ („Das vor den Wölfen gerettete Mädchen“), das als Vorläufer von „Rotkäppchen“ gilt. Eine Steinmetzarbeit aus dem 15. Jahrhundert an der Außenseite des Palais Jacques Coeur, eines großen Gebäudes in Bourges, Zentralfrankreich, lässt vermuten, dass die Geschichte des „Rotkäppchens“ bereits vor der Zeit von Charles Perrault existierte. Die Schnitzerei scheint ein Mädchen mit Kapuze zu zeigen, das einen Korb trägt. Das Mädchen scheint durch einige Bäume zu gehen, von einem kleinen Haus weg auf ein Tier zu, bei dem es sich um einen Wolf handeln könnte.

Es ist unbekannt, welche Form die europäische „Rotkäppchen“ Geschichte vor der Zeit von Charles Perrault genau hatte. Möglicherweise ähnelte sie jedoch der Version der Geschichte, die der französische Folklorist Paul Delarue aufzeichnete, nachdem er sie 1885 im mittelfranzösischen Nièvres gehört hatte. In der Geschichte, die Delarue hörte, begegnet ein namenloses Mädchen einem Werwolf, während sie auf dem Weg zum Haus ihrer Großmutter ist. Der Werwolf nimmt einen kürzeren Weg zum Haus der Großmutter des Mädchens und tötet die alte Frau. Ältere Geschichten, in denen jemand unverletzt aus dem Bauch eines Tieres entkommt, wie in der Version des „Rotkäppchens“ der Brüder Grimm, sind die Legende der Heiligen Margarete von Antiochia, die überlebt haben soll, als sie von einem Drachen verschluckt wurde, und die biblische Geschichte von „Jona und dem Wal“.

Adaptionen von „Rotkäppchen“

Die britische Autorin und Illustratorin Beatrix Potter betrachtete ihr 1908 erschienenes Kinderbilderbuch „The Tale of Jemima Puddle-Duck“ (Die Geschichte von Jemima Puddle-Duck) als eine Neubearbeitung von „Rotkäppchen“.

„Rotkäppchen“ ist eines von mehreren Märchen, die in der 1982 erschienenen Kinderlyrik Anthologie „Revolting Rhymes“ des britischen Autors Roald Dahl parodiert werden. Die Anthologie wurde als britisch-deutsche zweiteilige Animations-Serie adaptiert. Die beiden Episoden wurden erstmals am 26. und 27. Dezember 2016 auf BBC One im Vereinigten Königreich gezeigt.

„The Bloody Chamber and Other Stories“, die 1979 entstandene Anthologie kurzer Horrorgeschichten der britischen Autorin Angela Carter, enthält drei Geschichten, die von „Rotkäppchen“ inspiriert wurden, nämlich „The Werewolf“, „The Company of Wolves“ und „Wolf-Alice“. Die drei Kurzgeschichten wurden 1984 in den britischen Gothic-Horror-Fantasy-Film „The Company of Wolves“ unter der Regie von Neil Jordan aufgenommen.

Rotkäppchen Märchen Grimm

Der amerikanische Zeichentrickfilm Rotkäppchen von 1922 ist einer der frühesten Zeichentrickfilme von Walt Disney und gilt als Disneys erster Versuch des animierten Geschichtenerzählens. Er entstand hauptsächlich durch das Fotografieren von Tuschelinien auf Papier. In dem Zeichentrickfilm wurde der Wolf durch einen bösen Mann mit Zylinder ersetzt, dessen Absichten gegenüber Rotkäppchen zweifelhafter Natur zu sein scheinen. Rotkäppchen wird von einem heroischen jungen Mann in einem Flugzeug vor dem Schurken gerettet. Der Film galt viele Jahre lang als verschollen, bis 1998 in London eine Kopie davon entdeckt wurde.

In dem amerikanischen Zeichentrickfilm „Rotkäppchen“ der Van Beuren-Studios von 1931 sind Rotkäppchen und ihre Großmutter beides anthropomorphe Mäuse, die Disneys Minnie Mouse etwas ähneln. Die kranke ältere Großmutter erhält von ihrem Arzt ein Mittel, das sie teilweise verjüngt. Wenn sie sich mit dem Mittel übergiesst, sieht sie wieder jung aus. Als der Wolf bei der Großmutter eintrifft, verliebt er sich in sie. Die beiden beschließen, zu heiraten. Leider ist der Wolf bereits verheiratet. Seine Frau und mehrere Kinder kommen zur Hochzeitszeremonie und stoppen sie, so dass die Oma mit gebrochenem Herzen am Altar steht.

Der amerikanische Zeichentrickfilm „Rotkäppchen“ von 1943, der von MGM unter der Regie von Tex Avery veröffentlicht wurde, beginnt als Standardadaption von „Rotkäppchen“. Wenige Minuten nach Beginn des Films fangen der Wolf, Rotkäppchen und ihre Großmutter an, sich zu beschweren, dass sie es leid sind, dieselbe alte Geschichte zu erzählen, die jedes Zeichentrickstudio in Hollywood schon einmal erzählt hat. Sie sagen, dass sie die Geschichte dieses Mal anders machen wollen. Der Erzähler gibt ihren Forderungen nach. Die Szene wechselt plötzlich vom Wald ins heutige Los Angeles. Der Wolf ist jetzt ein wohlhabender Playboy, das erwachsene Rotkäppchen ist eine spärlich bekleidete Nachtclubsängerin, und es wird angedeutet, dass ihre Großmutter ein Etablissement betreibt. Der Wolf macht zweifelhafte Avancen gegenüber Rotkäppchen. Sie weist ihn zurück und geht in die Wohnung ihrer Großmutter. Der Wolf folgt ihr dorthin. Sobald Rotkäppchens Großmutter den Wolf sieht, verliebt sie sich wahnsinnig in ihn. Ihre Leidenschaft veranlasst sie, dem verängstigten Wolf hinterherzulaufen.

Die Geschichte von „Rotkäppchen“ wird in dem 2005 unabhängig produzierten amerikanischen Animationsfilm „Hoodwinked!“ parodiert. Der Film beginnt damit, dass Rotkäppchen entdeckt, dass der Wolf sich als seine Großmutter verkleidet hat. Ihre wirkliche Großmutter, die gefesselt wurde, taucht dann aus einem Schrank auf, und ein axtschwingender Holzfäller stürzt durch das Fenster herein. Die Polizei trifft ein. Rotkäppchen, ihre Großmutter, der Wolf und der Holzfäller werden gezwungen, dem ermittelnden Beamten (ein Frosch namens Nicky Flippers) getrennt ihre Versionen der Geschichte zu erzählen. Es stellt sich heraus, dass der Wolf ein Enthüllungsjournalist ist, der Rotkäppchen und ihre Großmutter verdächtigt, in ein Verbrechen verwickelt zu sein, der Holzfäller ist ein aufstrebender Schauspieler, der nichts über Holzfällerei weiß, und Rotkäppchens Großmutter ist eine heimliche Extremsportlerin. Der wahre Bösewicht des Stücks entpuppt sich nicht als der Wolf, sondern als ein Kaninchen namens Boingo. „Hoodwinked!“ enthält die Stimmen von Anne Hathaway als Rotkäppchen, Glenn Close als die Großmutter, Patrick Warburton als der Wolf und Jim Belushi als der Holzfäller. Der Film war ein großer kommerzieller Erfolg. Da er mit einem Budget von weniger als 8 Millionen US-Dollar gedreht wurde, verdiente er weltweit mehr als 110 Millionen US-Dollar, während er in den Kinos lief. Die kritischen Reaktionen auf Hoodwinked! waren gemischt. Obwohl einige Kritiker die Sprecherbesetzung und das Drehbuch des Films lobten, wurde die Qualität der Animation im Allgemeinen nicht gut bewertet.

Eine Fortsetzung von „Hoodwinked!“ mit dem Titel „Hoodwinked Too! Hood vs. Evil“, wurde 2011 veröffentlicht. Die Handlung des Films wird in Gang gesetzt, als Rotkäppchens Großmutter und der Wolf damit beauftragt werden, Hänsel und Gretel vor der Hexe zu retten. Die Mehrheit der Stimmen aus dem Originalfilm spricht auch die Fortsetzung, Anne Hathaway und Jim Belushi jedoch nicht. Ihre Charaktere wurden stattdessen von Hayden Panettiere und Martin Short übernommen. „Hoodwinked Too! Hood vs. Evil“ erhielt überwältigend negative Kritiken. Auch an den Kinokassen schnitt der Film äußerst schlecht ab.

Andere Zeichentrickfilme, die auf „Rotkäppchen“ basieren, sind u. a. der Betty-Boop-Zeichentrickfilm „Schwindliges Rotkäppchen“ von 1931, der Walt Disney Film „Der große böse Wolf“ von 1934 und der Zeichentrickfilm „Oswald, das glückliche Kaninchen“ von 1932.

„Rotkäppchen“ wurde als siebte Episode der amerikanischen TV-Serie „Faerie Tale Theatre“ adaptiert. Die Episode wurde erstmals am 10. November 1983 auf dem Showtime-Kanal ausgestrahlt. Die Hauptdarsteller sind Mary Steemburgen, Malcolm McDowell und Diane Ladd. Die fünfte Episode der japanischen Anime-Serie Grimms Märchenklassiker ist ebenfalls eine Adaption von „Rotkäppchen“. Sie wurde erstmals am 18. November 1987 im japanischen TV Asahi ausgestrahlt.

Die zweite Episode der amerikanischen TV-Zeichentrickserie „Happily Ever After“ ist ebenfalls eine Adaption von „Rotkäppchen“. Die Handlung der Episode spielt im alten China und hat eine überwiegend asiatisch-amerikanische Stimmenbesetzung. Es sind die Stimmen von Mai Vu als Rotkäppchen und B.D. Wong als der Wolf zu hören. Der Film wurde erstmals am 19. März 1995 auf HBO ausgestrahlt.

Rotkäppchen, gespielt von der kanadischen Schauspielerin Megan Ory, ist eine wiederkehrende Figur in der amerikanischen Fantasy-Dramaserie „Once Upon a Time“, die ursprünglich zwischen dem 23. Oktober 2011 und dem 18. Mai 2018 auf ABC ausgestrahlt wurde.

Die russische Oper „Rotkäppchen“ wurde 1911 von dem Komponisten César Cui geschrieben. Die früheste bekannte Aufführung fand 1921 in der Stadt Gomel in Belarus statt. Das Libretto von Marina Stanislavona Pol basiert hauptsächlich auf Charles Perraults Version des Märchens, obwohl die Geschichte ein Happy End hat. Am Ende der Oper schneiden einige Jäger und Holzfäller dem Wolf den Bauch auf und lassen Rotkäppchen und seine Großmutter frei. Nachdem der Wolfsmagen wieder zugenäht ist, tut ihm seine Tat leid. Die Jäger und Holzfäller erlauben dem Wolf zu leben und in den Wald zurückzukehren, unter der Bedingung, dass er verspricht, sich in Zukunft zu benehmen.

Die britischen Musiktheaterschriftsteller Jake Brunger und Pippa Cleary adaptierten „Rotkäppchen“ als Musical, das am 1. November 2013 im Singapore Repertory Theatre uraufgeführt wurde. Das deutschsprachige Musical „Grimm! Die wirklich wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf“ mit Musik von Thomas Zaufke und Text von Peter Lund wurde am 7. Dezember 2014 in der österreichischen Stadt Graz uraufgeführt.

Rotkäppchen tritt neben Aschenputtel, Rapunzel und anderen Märchenfiguren in dem Bühnenmusical „Into the Woods“ auf. Das Musical, mit Musik und Text von Stephen Sondheim und Buch von James Lapine, wurde am 4. Dezember 1986 im Old Globe Theater in San Diego, Kalifornien, uraufgeführt. Seine Uraufführung am Broadway fand am 5. November 1987 im Martin Beck Theater in San Diego, Kalifornien, statt. Eine Verfilmung von „Into the Woods“ wurde 2014 von Walt Disney veröffentlicht. In dem Film wird Rotkäppchen von Lilla Crawford und der Wolf von Johnny Depp gespielt.

Informationen für wissenschaftliche Analysen


Statistiken zum Märchen
Wert
NummerKHM 26
Aarne-Thompson-Uther-IndexATU Typ 333
Übersetzungen english
Lesbarkeitsindex nach Amstad79.9
Lesbarkeitsindex nach Björnsson33.5
Flesch-Reading-Ease Index69.6
Flesch–Kincaid Grade-Level7.9
Gunning Fog Index8.6
Coleman–Liau Index11.6
SMOG Index10.1
Automated Readability Index9.2
Zeichen-Anzahl7.522
Anzahl der Buchstaben5.860
Anzahl der Sätze72
Wortanzahl1.258
Durchschnittliche Wörter pro Satz17,47
Wörter mit mehr als 6 Buchstaben202
Prozentualer Anteil von langen Wörtern16.1%
Silben gesamt1.777
Durchschnittliche Silben pro Wort1,41
Wörter mit drei Silben102
Prozentualer Anteil von Wörtern mit drei Silben8.1%

Copyright-Hinweis: Hintergrund-Informationen, Zusammenfassungen und Analysen zum Märchen sind selbst verfasste urheberrechtlich geschützte Texte, die Sie nicht kopieren dürfen. Die Erstellung dieser Informationen, hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis. Sie können den Beitrag gerne auf Facebook, WhatsApp, in Foren oder auf Ihrer eigenen Webseite verlinken.

Fragen, Anmerkungen oder Erfahrungsberichte?

Datenschutzerklärung.

Die besten Märchen

Copyright © 2021 - Alle Rechte vorbehalten | Impressum | DatenschutzPowered by childstories.org

Keine Internetverbindung


Sie sind nicht mit dem Internet verbunden. Bitte überprüfen Sie Ihre Netzwerkverbindung.


Versuchen Sie Folgendes:


  • 1. Prüfen Sie Ihr Netzwerkkabel, ihren Router oder Ihr Smartphone

  • 2. Aktivieren Sie ihre Mobile Daten -oder WLAN-Verbindung erneut

  • 3. Prüfen Sie das Signal an Ihrem Standort

  • 4. Führen Sie eine Netzwerkdiagnose durch