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Die Heinzelmännchen
Die Heinzelmännchen Märchen

Die Heinzelmännchen - Märchen von Ernst Weyden

Vorlesezeit für Kinder: 4 min

Es mag noch nicht über fünfzig Jahre sein, dass in Köln die sogenannten Heinzelmännchen ihr abenteuerliches Wesen trieben. Kleine nackende Männchen waren es, die allerhand taten, Brot backen, waschen und dergleichen Hausarbeiten mehrere. So wurde erzählt. Doch hatte sie Niemand gesehen.

Heinzelmännchen MärchenBild: Oskar Herrfurth (1862-1934)

Zu der Zeit nun, als die Heinzelmännchen noch waren, gab es in Köln mancher Bäcker, der keine Knechte hielt, denn die Kleinen machten über Nacht immer so viel Schwarz- und Weißbrod, als der Bäcker in seinem Laden brauchte. In manchen Häusern wuschen sie und taten den Mägden alle ihre Arbeiten vor.

Heinzelmännchen MärchenBild: Oskar Herrfurth (1862-1934)

So war auch eben um diese Zeit ein erfahrener Schneider in Köln, dem sie gar gewogen schienen, denn als er heiratete, fand er am Hochzeittage die herrlichsten Speisen und das schönste Geräte in seiner Wohnung, welches die Kleinen anderwärts gestohlen, und ihrem Lieblinge gebracht hatten.

Heinzelmännchen MärchenBild: Oskar Herrfurth (1862-1934)

Als seine Familie sich nun mit der Zeit vermehrte, taten die Kleinen der Frau des Schneiders merklichen Vorschub in ihren häuslichen Geschäften, wuschen ihr, und scheurten ihr bei festlichen Gelegenheiten ihren Kupfer und Zinn, und das Haus vom Söller bis in den Keller. Hatte der Schneider zuweilen gar dringende Arbeit. So fand er sie Morgens ganz und gar von den Heinzelmännchen fertig gemacht.

Heinzelmännchen MärchenBild: Oskar Herrfurth (1862-1934)

Nun plagte aber die Schneidersfrau der Vorwitz, und sie wollte die Heinzelmännchen gern einmal sehen. Wie sie sich aber anstellte, wollte es ihr doch nie gelingen. Sie streute daher einmal die Treppe voller Erbsen, auf dass die Heinzelmännchen fallen mögten, Schaden litten, und sie dieselben am anderen Morgen sehen könnte.

Heinzelmännchen MärchenBild: Oskar Herrfurth (1862-1934)

Dieser Anschlag schlug aber fehl, und seit dieser Zeit verloren sich die Heinzelmännchen ganz. Wie überhaupt überall durch den Vorwitz der Leute, der schon so manches Schöne in der Welt zerstört hat.

Heinzelmännchen MärchenBild: Oskar Herrfurth (1862-1934)

Die Heinzelmännchen zogen darauf in gesamter Masse unter klingendem Spiele aus der Stadt. Man hörte aber nur das Spiel, denn Niemand konnte die Männlein sehen, die sich darauf in ein Schiff setzten und wegfuhren, wohin? weiß Niemand. Doch sollen mit den Heinzelmännchen auch die guten Zeiten Kölns verschwunden sein.

Heinzelmännchen Gedicht von August Kopisch

Wie war zu Köln es doch vordem
Mit Heinzelmännchen so bequem!
Denn, war man faul,… man legte sich
Hin auf die Bank und pflegte sich:
Da kamen bei Nacht,
Ehe man’s gedacht,
Die Männlein und schwärmten
Und klappten und lärmten,
Und rupften
Und zupften,
Und hüpften und trabten
Und putzten und schabten…
Und eh ein Faulpelz noch erwacht,…
War all sein Tagewerk… bereits gemacht!
Die Zimmerleute streckten sich
Hin auf die Spän‘ und reckten sich.
Indessen kam die Geisterschar
Und sah was da zu zimmern war.
Nahm Meißel und Beil
Und die Säg‘ in Eil;
Und sägten und stachen
Und hieben und brachen,
Berappten
Und kappten,
Visierten wie Falken
Und setzten die Balken…
Eh sich’s der Zimmermann versah…
Klapp, stand das ganze Haus… schon fertig da!

Beim Bäckermeister war nicht Not,
Die Heinzelmännchen backten Brot.
Die faulen Burschen legten sich,
Die Heinzelmännchen regten sich –
Und ächzten daher
Mit den Säcken schwer!
Und kneteten tüchtig
Und wogen es richtig,
Und hoben
Und schoben,
Und fegten und backten
Und klopften und hackten.
Die Burschen schnarchten noch im Chor:
Da rückte schon das Brot,… das neue, vor!

Beim Fleischer ging es just so zu:
Gesell und Bursche lag in Ruh.
Indessen kamen die Männlein her
Und hackten das Schwein die Kreuz und Quer.
Das ging so geschwind
Wie die Mühl‘ im Wind!
Die klappten mit Beilen,
Die schnitzten an Speilen,
Die spülten,
Die wühlten,
Und mengten und mischten
Und stopften und wischten.
Tat der Gesell die Augen auf,…
Wapp! hing die Wurst da schon im Ausverkauf!

Beim Schenken war es so: es trank
Der Küfer bis er niedersank,
Am hohlen Fasse schlief er ein,
Die Männlein sorgten um den Wein,
Und schwefelten fein
Alle Fässer ein,
Und rollten und hoben
Mit Winden und Kloben,
Und schwenkten
Und senkten,
Und gossen und panschten
Und mengten und manschten.
Und eh der Küfer noch erwacht,
War schon der Wein geschönt und fein gemacht!

Einst hatt‘ ein Schneider große Pein:
Der Staatsrock sollte fertig sein;
Warf hin das Zeug und legte sich
Hin auf das Ohr und pflegte sich.
Das schlüpften sie frisch
In den Schneidertisch;
Da schnitten und rückten
Und nähten und stickten,
Und fassten
Und passten,
Und strichen und guckten
Und zupften und ruckten,
Und eh mein Schneiderlein erwacht:
War Bürgermeisters Rock… bereits gemacht!

Neugierig war des Schneiders Weib,
Und macht sich diesen Zeitvertreib:
Streut Erbsen hin die andre Nacht,
Die Heinzelmännchen kommen sacht:
Eins fähret nun aus,
Schlägt hin im Haus,
Die gleiten von Stufen
Und plumpen in Kufen,
Die fallen
Mit Schallen,
Die lärmen und schreien
Und vermaledeien!
Sie springt hinunter auf den Schall
Mit Licht: husch husch husch husch! – verschwinden all!

O weh! nun sind sie alle fort
Und keines ist mehr hier am Ort!
Man kann nicht mehr wie sonsten ruhn,
Man muss nun alles selber tun!
Ein jeder muss fein
Selbst fleißig sein,
Und kratzen und schaben
Und rennen und traben
Und schniegeln
Und biegeln,
Und klopfen und hacken
Und kochen und backen.
Ach, dass es noch wie damals wär!
Doch kommt die schöne Zeit nicht wieder her!

Hintergründe zum Märchen „Die Heinzelmännchen“

Das Märchen „Die Heinzelmännchen“ hat seinen Ursprung in einer Sage aus Köln, die im 19. Jahrhundert von dem deutschen Schriftsteller Ernst Weyden in Versform gebracht wurde. Die Sage handelt von kleinen, fleißigen Hausgeistern, den sogenannten Heinzelmännchen, die nachts heimlich die Arbeit der Kölner Handwerker und Bürger erledigen.

Ernst Weyden (1805-1869) war ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Dichter, der sich der Pflege der rheinischen Sagen und Legenden verschrieben hatte. Im Jahr 1826 veröffentlichte er das Gedicht „Die Heinzelmännchen zu Cöln“, das die Grundlage für die heutige Bekanntheit der Sage bildet. Die Heinzelmännchen sind kleine, unsichtbare Wesen, die sich nachts daran machen, den Menschen ihre Arbeit abzunehmen, indem sie beispielsweise Brot backen, Wäsche waschen oder Schuhe herstellen. Die Menschen freuen sich über die Hilfe der fleißigen Geister und genießen die Vorteile ihrer nächtlichen Arbeit.

Doch eines Tages wird die Neugier einer Kölner Schneiderin geweckt, die unbedingt herausfinden will, wer die nächtlichen Helfer sind. Sie streut Erbsen auf den Boden, um die Heinzelmännchen zum Stolpern zu bringen. In der Nacht stolpern die Heinzelmännchen tatsächlich über die Erbsen, und die Schneiderin kann sie kurzzeitig sehen. Allerdings verschwinden die Heinzelmännchen daraufhin für immer und lassen die Kölner Bürger mit ihrer eigenen Arbeit zurück.

Die Sage der Heinzelmännchen ist ein Beispiel für eine Erzählung, die Elemente aus dem Volksglauben und der Alltagskultur miteinander verbindet. In vielen Kulturen gibt es ähnliche Geschichten über kleine Hausgeister oder Kobolde, die den Menschen bei der Hausarbeit helfen. Diese Geschichten dienen oft dazu, menschliche Eigenschaften wie Neugier, Faulheit oder Dankbarkeit zu thematisieren und darüber hinaus die Bedeutung von Zusammenarbeit und Fleiß zu betonen. Im Laufe der Zeit haben die Heinzelmännchen als Motiv in verschiedenen Medien und Kunstformen Eingang gefunden, etwa in Kinderbüchern, Gedichten, Liedern und Filmen. Die Sage gehört zu den bekanntesten deutschen Märchen und ist ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Erbes der Stadt Köln.

Historische Ursprünge des Märchen

Das Märchen „Die Heinzelmännchen“ ist eine alte Sage, die in der Stadt Köln im Rheinland beheimatet ist. Die Geschichte handelt von kleinen Kobolden oder Gnomen, den sogenannten Heinzelmännchen, die nachts heimlich die Arbeit der Menschen erledigen. Es wird erzählt, dass die Heinzelmännchen in der Stadt lebten und den Bewohnern geholfen haben, indem sie heimlich ihre Arbeit verrichteten. Sie haben z.B. Schuhe repariert, Kleidung genäht und sogar Bäckermeister bei der Arbeit unterstützt.

Die Legende der Heinzelmännchen geht zurück auf das Mittelalter, als das Handwerk in Köln eine wichtige Rolle spielte und viele Zünfte und Gilden existierten. Es wird vermutet, dass die Geschichte der Heinzelmännchen als eine Art Märchen oder Sage entstanden ist, um die Bedeutung und Wertschätzung der Handwerkskunst zu unterstreichen und den Fleiß und die Arbeitsmoral der Handwerker zu loben.

Das Märchen wurde im 19. Jahrhundert vom deutschen Dichter August Kopisch aufgeschrieben und populär gemacht. Er schrieb eine Gedichtfassung des Märchens, die später auch als Kinderbuch illustriert wurde. Die Geschichte der Heinzelmännchen wurde auch von anderen Schriftstellern, Künstlern und Filmemachern aufgegriffen und adaptiert. Heute sind die Heinzelmännchen ein Symbol für die Stadt Köln und werden als freundliche Kobolde angesehen, die den Menschen in der Stadt helfen und Glück bringen. Es gibt sogar einen Brunnen in der Kölner Innenstadt, der den Heinzelmännchen gewidmet ist.

Interpretationen zum Märchen „Die Heinzelmännchen“

Das Märchen „Die Heinzelmännchen“ von Ernst Weyden bietet verschiedene Interpretationsmöglichkeiten, die sowohl die Handlung als auch die zugrunde liegenden Botschaften und Themen betrachten. Hier sind einige mögliche Interpretationsansätze:

Neugier und ihre Folgen: Die Neugier der Schneiderin führt letztendlich dazu, dass die Heinzelmännchen verschwinden und die Kölner Bürger ihre Arbeit selbst erledigen müssen. Das Märchen kann als Warnung vor den möglichen negativen Folgen von Neugier und dem Drang, Geheimnisse aufzudecken, verstanden werden.

Dankbarkeit und Bescheidenheit: Die Heinzelmännchen erledigen selbstlos die Arbeit der Menschen und verlangen keine Gegenleistung. Die Geschichte kann als Aufforderung interpretiert werden, Dankbarkeit und Bescheidenheit gegenüber denjenigen zu zeigen, die uns helfen oder unterstützen, ohne Erwartungen oder Forderungen zu stellen.

Zusammenarbeit und Fleiß: Die Heinzelmännchen arbeiten gemeinsam und fleißig, um die Aufgaben der Menschen zu erledigen. Die Geschichte kann als Ermunterung verstanden werden, gemeinsam an Zielen zu arbeiten und den Wert von Fleiß und harter Arbeit anzuerkennen.

Die Natur des Unsichtbaren: Die Heinzelmännchen sind unsichtbare Wesen, die nur durch ihre Handlungen und ihre Wirkung auf die Menschen wahrgenommen werden können. Die Geschichte kann als Metapher für die Kräfte und Einflüsse verstanden werden, die in unserer Welt wirken, ohne dass wir sie direkt sehen oder begreifen können.

Die Bedeutung von Fantasie und Imagination: Die Existenz der Heinzelmännchen ist eng mit der Vorstellungskraft und der Fähigkeit der Menschen verbunden, an übernatürliche oder wunderbare Dinge zu glauben. Die Geschichte kann als Plädoyer für den Erhalt von Fantasie und Imagination in einer zunehmend rationalen und materialistischen Welt verstanden werden.

Kulturelle Identität: Die Sage der Heinzelmännchen ist eng mit der Stadt Köln und ihrer kulturellen Identität verbunden. Die Geschichte kann als Ausdruck von lokalem Stolz und Verbundenheit interpretiert werden und vermittelt zugleich Einblicke in die Alltagskultur und das gesellschaftliche Leben der damaligen Zeit.

Das Märchen als Lob der Handwerkskunst und Arbeitsethik: Eine mögliche Interpretation des Märchens ist, dass es die Bedeutung und Wertschätzung der Handwerkskunst und der Arbeitsethik betont. Die Heinzelmännchen stehen hier als Symbol für die Idee, dass harte Arbeit und Fleiß belohnt werden und dass es wichtig ist, den Wert der eigenen Arbeit zu schätzen und zu pflegen.

Das Märchen als Fabel über die Beziehung zwischen Mensch und Natur: Eine andere mögliche Interpretation des Märchens ist, dass es eine Fabel über die Beziehung zwischen Mensch und Natur darstellt. Die Heinzelmännchen können hier als personifizierte Naturkräfte gesehen werden, die den Menschen helfen und unterstützen. Die Botschaft könnte sein, dass der Mensch sich nicht gegen die Natur stellen, sondern mit ihr im Einklang leben sollte, um harmonisch und erfolgreich zu sein.

Das Märchen als politische Parabel: Eine weitere mögliche Interpretation des Märchens ist, dass es eine politische Parabel darstellt, die den Kampf zwischen Bürgertum und Adel thematisiert. Die Heinzelmännchen könnten hier als Symbol für die bürgerlichen Kräfte stehen, die gegen die übermächtige und arrogante Adelsklasse kämpfen. Die Botschaft könnte hier sein, dass auch die scheinbar Mächtigen und Unbesiegbaren in Wahrheit verletzlich sind und dass es möglich ist, durch Zusammenhalt und Solidarität das Unmögliche zu erreichen.

Diese verschiedenen Interpretationsansätze zeigen, dass „Die Heinzelmännchen“ von Ernst Weyden eine vielschichtige Geschichte ist, die unterschiedliche Themen und Botschaften aufgreift. Das Märchen bietet Anregungen zur Reflexion über menschliche Eigenschaften und Werte sowie über die Bedeutung von Fantasie, Kultur und Zusammenarbeit in unserem Leben. Insgesamt ist das Märchen „Die Heinzelmännchen“ ein vielschichtiges und symbolträchtiges Märchen, das verschiedene Interpretationsmöglichkeiten bietet und auch heute noch relevant sein kann.

Adaptionen von „Die Heinzelmännchen“

Das Märchen „Die Heinzelmännchen“ von Ernst Weyden hat im Laufe der Zeit verschiedene Adaptionen erfahren. Hier sind einige konkrete Beispiele aus unterschiedlichen künstlerischen Bereichen:

Kinder- und Jugendliteratur: Das Märchen „Die Heinzelmännchen“ wurde schon früh als Kinderbuch adaptiert und illustriert. Ein bekanntes Beispiel ist das Kinderbuch „Die Heinzelmännchen von Köln“ von Else Wenz-Viëtor aus dem Jahr 1914. In den letzten Jahren wurden auch modernisierte Versionen des Märchens veröffentlicht, die die Handlung in die Gegenwart versetzen oder neue Elemente hinzufügen. Ein Beispiel ist das Kinderbuch „Die Heinzelmännchen kommen zurück“ von Sabine Ludwig aus dem Jahr 2019.

Musik: „Die Heinzelmännchen“ (1876) von Louis Köhler ist ein Klavierstück, das sich thematisch auf die Sage von den Heinzelmännchen bezieht. „Die Heinzelmännchen zu Köln“ ist ein deutsches Volkslied, das auf der Grundlage von Weydens Gedicht entstanden ist und die Geschichte der Heinzelmännchen in musikalischer Form erzählt.

Film und Fernsehen: „Die Heinzelmännchen“ (1956) ist ein deutscher Animationsfilm von Lotte Reiniger, der die Sage der Heinzelmännchen in Scherenschnitt-Technik erzählt. „Die Sendung mit der Maus“ (1971-heute), eine deutsche Kindersendung, hat in einer ihrer Folgen die Geschichte der Heinzelmännchen thematisiert und erklärt. Im Jahr 1935 wurde das Märchen als Kurzfilm adaptiert, der in Deutschland produziert wurde. Später gab es weitere Filmversionen, darunter eine Animationsversion aus dem Jahr 1956.

Kunst und Skulptur: In Köln gibt es eine Bronzeskulptur namens „Heinzelmännchenbrunnen“ von Edmund Renard, die 1899 errichtet wurde. Der Brunnen stellt die Heinzelmännchen bei ihrer nächtlichen Arbeit dar und ist ein beliebtes Touristenziel in der Stadt.

Theater: „Die Heinzelmännchen“ wurde als Theaterstück für Kinder adaptiert und in verschiedenen Theatern inszeniert. Comics und Graphic Novels: „Die Heinzelmännchen“ (2010) von Isabel Kreitz ist eine Graphic Novel, die auf der Sage von Ernst Weyden basiert und die Geschichte in moderner und ansprechender visueller Form erzählt. Im Jahr 1899 komponierte der deutsche Komponist Engelbert Humperdinck die Oper „Die Heinzelmännchen“ nach dem Märchen. Das Märchen wurde auch mehrfach als Theaterstück adaptiert, unter anderem als Familienmusical und als Puppentheater.

Diese Beispiele zeigen, dass das Märchen „Die Heinzelmännchen“ in vielen verschiedenen künstlerischen Bereichen und Medien adaptiert wurde. Die Adaptionen reichen von klassischen Interpretationen bis hin zu modernen und zeitgenössischen Versionen, die die Figur in neue Kontexte versetzen und ihre Relevanz für aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen unterstreichen.

Zusammenfassung der Handlung des Märchens

„Die Heinzelmännchen“ ist eine Sage aus Köln, die von Ernst Weyden im 19. Jahrhundert in Versform gebracht wurde. Die Geschichte handelt von kleinen, fleißigen Hausgeistern, den sogenannten Heinzelmännchen, die nachts heimlich die Arbeit der Kölner Handwerker und Bürger erledigen. Die Heinzelmännchen sind unsichtbare, hilfsbereite Wesen, die nachts die Aufgaben der Menschen übernehmen, wie Brot backen, Wäsche waschen oder Schuhe herstellen. Die Kölner sind dankbar für die Hilfe der Heinzelmännchen und profitieren von deren nächtlicher Arbeit.

Die Neugier einer Schneiderin führt dazu, dass sie Erbsen auf den Boden streut, um die Heinzelmännchen zum Stolpern zu bringen und sie so zu enttarnen. Als die Heinzelmännchen tatsächlich über die Erbsen stolpern und kurzzeitig sichtbar werden, verschwinden sie daraufhin für immer und lassen die Kölner Bürger mit ihrer eigenen Arbeit zurück. Die Geschichte der Heinzelmännchen ist eine Mischung aus Volksglauben und Alltagskultur, die menschliche Eigenschaften wie Neugier, Faulheit und Dankbarkeit thematisiert. Sie betont die Bedeutung von Zusammenarbeit und Fleiß und hat in vielen verschiedenen künstlerischen Bereichen und Medien Eingang gefunden.

Informationen für wissenschaftliche Analysen


Statistiken zum Märchen
Wert
Lesbarkeitsindex nach Amstad67
Lesbarkeitsindex nach Björnsson46.7
Flesch-Reading-Ease Index50.9
Flesch–Kincaid Grade-Level10.5
Gunning Fog Index10.6
Coleman–Liau Index12
SMOG Index12
Automated Readability Index12
Zeichen-Anzahl2.203
Anzahl der Buchstaben1.774
Anzahl der Sätze19
Wortanzahl331
Durchschnittliche Wörter pro Satz17,42
Wörter mit mehr als 6 Buchstaben97
Prozentualer Anteil von langen Wörtern29.3%
Silben gesamt541
Durchschnittliche Silben pro Wort1,63
Wörter mit drei Silben46
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