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Dornröschen
Dornröschen Märchen

Dornröschen - Märchen der Gebrüder Grimm

Vorlesezeit für Kinder: 11 min

Vor Zeiten war ein König und eine Königin, die sprachen jeden Tag: „Ach, wenn wir doch ein Kind hätten!“ und kriegten immer keins. Da trug sich zu, als die Königin einmal im Bade saß, dass ein Frosch aus dem Wasser ans Land kroch und zu ihr sprach: „Dein Wunsch wird erfüllt werden, ehe ein Jahr vergeht, wirst du eine Tochter zur Welt bringen.“

Was der Frosch gesagt hatte, das geschah, und die Königin gebar ein Mädchen, das war so schön, dass der König vor Freude sich nicht zu lassen wusste und ein großes Fest anstellte. Er lud nicht bloß seine Verwandte, Freunde und Bekannte, sondern auch die weisen Frauen dazu ein, damit sie dem Kind hold und gewogen wären. Es waren ihrer dreizehn in seinem Reiche, weil er aber nur zwölf goldene Teller hatte, von welchen sie essen sollten, so musste eine von ihnen daheim bleiben.

Das Fest ward mit aller Pracht gefeiert, und als es zu Ende war, beschenkten die weisen Frauen das Kind mit ihren Wundergaben: die eine mit Tugend, die andere mit Schönheit, die dritte mit Reichtum, und so mit allem, was auf der Welt zu wünschen ist. Als die Elfe ihre Sprüche eben getan hatten, trat plötzlich die dreizehnte herein. Sie wollte sich dafür rächen, dass sie nicht eingeladen war, und ohne jemand zu grüßen oder nur anzusehen, rief sie mit lauter Stimme: „Die Königstochter soll sich in ihrem fünfzehnten Jahr an einer Spindel stechen und tot hinfallen.“ Und ohne ein Wort weiter zu sprechen, kehrte sie sich um und verließ den Saal.

Dornröschen MärchenBild: Otto Kubel (1868 – 1951)

Alle waren erschrocken, da trat die zwölfte hervor, die ihren Wunsch noch übrig hatte, und weil sie den bösen Spruch nicht aufheben, sondern nur ihn mildern konnte, so sagte sie: „Es soll aber kein Tod sein, sondern ein hundertjähriger tiefer Schlaf, in welchen die Königstochter fällt.“ Der König, der sein liebes Kind vor dem Unglück gern bewahren wollte, ließ den Befehl ausgehen, dass alle Spindeln im ganzen Königreiche verbrannt werden. An dem Mädchen aber wurden die Gaben der weisen Frauen sämtlich erfüllt, denn es war so schön, sittsam, freundlich und verständig, dass es jedermann, er es ansah, lieb haben musste. Es geschah, dass an dem Tage, wo es gerade fünfzehn Jahr alt ward, der König und die Königin nicht zu Haus waren, und das Mädchen ganz allein im Schloss zurückblieb. Da ging es allerorten herum, besah Stuben und Kammern, wie es Lust hatte, und kam endlich auch an einen alten Turm. Es stieg die enge Wendeltreppe hinauf, und gelangte zu einer kleinen Türe. In dem Schloss steckte ein verrosteter Schlüssel, und als es umdrehte, sprang die Türe auf, und saß da in einem kleinen Stübchen eine alte Frau mit einer Spindel und spann emsig ihren Flachs.

Dornröschen MärchenBild: Otto Kubel (1868 – 1951)

„Guten Tag, du altes Mütterchen,“ sprach die Königstochter, „was machst du da?“ – „Ich spinne,“ sagte die Alte und nickte mit dem Kopf .“Was ist das für ein Ding, das so lustig herumspringt?“ sprach das Mädchen, nahm die Spindel und wollte auch spinnen. Kaum hatte sie aber die Spindel angerührt, so ging der Zauberspruch in Erfüllung, und sie stach sich damit in den Finger. In dem Augenblick aber, wo sie den Stich empfand, fiel sie auf das Bett nieder das da stand, und lag in einem tiefen Schlaf.

Dornröschen MärchenBild: Otto Kubel (1868 – 1951)

Und dieser Schlaf verbreite sich über das ganze Schloss: der König und die Königin, die eben heimgekommen waren und in den Saal getreten waren, fingen an einzuschlafen und der ganze Hofstaat mit ihnen. Da schliefen auch die Pferde im Stall, die Hunde im Hofe, die Tauben auf dem Dache, die Fliegen an der Wand, ja, das Feuer, das auf dem Herde flackerte, ward still und schlief ein, und der Braten hörte auf zu brutzeln, und der Koch, der den Küchenjungen, weil er etwas versehen hatte, in den Haaren ziehen wollte, ließ ihn los und schlief. Und der Wind legt sich, und auf den Bäumen vor dem Schloss regte sich kein Blättchen mehr. Rings um das Schloss aber begann eine Dornenhecke zu wachsen, die jedes Jahr höher ward, und endlich das ganze Schloss umzog und darüber hinauswuchs, dass gar nichts davon zu sehen war, selbst nicht die Fahne auf den Dach.

Dornröschen MärchenBild: Otto Kubel (1868 – 1951)

Es ging aber die Sage in dem Land von dem schönen schlafenden Dornröschen, denn so ward die Königstochter genannt, also dass von Zeit zu Zeit Königssöhne kamen und durch die Hecke in das Schloss dringen wollten. Es war ihnen aber nicht möglich, denn die Dornen, als hätten sie Hände, hielten fest zusammen, und die Jünglinge blieben darin hängen, konnten sich nicht wieder losmachen und starben eines jämmerlichen Todes.

Nach langen Jahren kam wieder einmal ein Königssohn in das Land, und hörte, wie ein alter Mann von der Dornenhecke erzählte, es sollte ein Schloss dahinter stehen, in welchem eine wunderschöne Königstochter, Dornröschen genannt, schon seit hundert Jahren schliefe, und mit ihr der König und die Königin und der ganze Hofstaat. Er wusste auch von seinem Großvater, dass schon viele Königssöhne gekommen wären und versucht hätten, durch die Dornenhecke zu dringen, aber sie wären darin hängengeblieben und eines traurigen Todes gestorben. Da sprach der Jüngling: „Ich fürchte mich nicht, ich will hinaus und das schöne Dornröschen sehen.“ Der gute Alte mochte ihm abraten, wie er wollte, er hörte nicht auf seine Worte. Nun waren aber gerade die hundert Jahre verflossen, und der Tag war gekommen, wo Dornröschen wieder erwachen sollte.

Dornröschen Märchen Gebrüder GrimmBild: Otto Kubel (1868 – 1951)

Als der Königssohn sich der Dornenhecke näherte, waren es lauter große schöne Blumen, die taten sich von selbst auseinander und ließen ihn unbeschädigt hindurch, und hinter ihm taten sie sich wieder als Hecke zusammen. Im Schlosshof sah er die Pferde und scheckigen Jagdhunde liegen und schlafen, auf dem Dach saßen die Tauben und hatten das Köpfchen unter den Flügel gesteckt. Und als er ins Haus kam, schliefen die Fliegen an der Wand, der Koch in der Küche hielt noch die Hand, als wollte er den Jungen anpacken, und die Magd saß vor dem schwarzen Huhn, das sollte gerupft werden.

Dornröschen Märchen Gebrüder GrimmBild: Paul Hey (1867 – 1952)

Da ging er weiter und sah im Saale den ganzen Hofstaat liegen und schlafen, und oben bei dem Throne lagen der König und die Königin. Da ging er noch weiter, und alles war so still, dass einer seinen Atem hören konnte, und endlich kam er zu dem Turm und öffnete die Türe zu der kleinen Stube, in welcher Dornröschen schlief. Da lag es und war so schön, dass er die Augen nicht abwenden konnte, und er bückte sich und gab ihm einen Kuss. Wie er es mit dem Kuss berührt hatte, schlug Dornröschen die Augen auf, erwachte, und blickte ihn ganz freundlich an.

Dornröschen MärchenBild: Otto Kubel (1868 – 1951)

Da gingen sie zusammen herab, und der König erwachte und die Königin und der ganze Hofstaat, und sahen einander mit großen Augen an. Und die Pferde im Hof standen auf und rüttelten sich; die Jagdhunde sprangen und wedelten; die Tauben auf dem Dache zogen das Köpfchen unterm Flügel hervor, sahen umher und flogen ins Feld; die Fliegen an den Wänden krochen weiter; das Feuer in der Küche erhob sich, flackerte und kochte das Essen; der Braten fing wieder an zu brutzeln; und der Koch gab dem Jungen eine Ohrfeige, dass er schrie; und die Magd rupfte das Huhn fertig.

Und da wurde die Hochzeit des Königssohns mit dem Dornröschen in aller Pracht gefeiert, und sie lebten vergnügt bis an ihr Ende.

Lesen Sie ein Kurz-Märchen (5 min)

Hintergründe zum Märchen Dornröschen

„Dornröschen“ ist ein klassisches Märchen über eine Prinzessin, die von einer bösen Fee dazu verflucht wird, hundert Jahre lang zu schlafen, bis sie von einem schönen Prinzen geweckt wird. Die früheste bekannte Version der Geschichte findet sich in der Erzählung Perceforest, die zwischen 1330 und 1344 verfasst wurde. Die Erzählung wurde zuerst von Giambattista Basile in seiner Sammlung „Der Pentamerone“ 1634 posthum veröffentlicht. Basiles Version wurde später von Charles Perrault in „Histoires ou contes du temps passé“ bearbeitet und 1697 veröffentlicht. Die Fassung, die später von den Gebrüdern Grimm gesammelt und gedruckt wurde, war eine mündlich überlieferte Version der von Perrault veröffentlichten literarischen Erzählung. Die von Basile bearbeitete Fassung wurde von Charles Perrault in „Histoires ou contes du temps passé“ veröffentlicht.

Dornröschen Märchen

In Perceforest, veröffentlicht 1528, verliebt sich eine Prinzessin namens Zellandine in einen Mann namens Troylus. Ihr Vater gibt ihm mehrere Aufgaben, um sich ihrer würdig zu erweisen, und während er fort ist, fällt Zellandine in einen verzauberten Schlaf. Troylos findet sie und schwängert sie im Schlaf; als ihr Kind geboren wird, zieht das Kind von ihrem Finger den Flachs, der ihren Schlaf verursacht hat. Sie erkennt an dem Ring, den Troylos ihr hinterlassen hat, dass er der Vater war, und Troylos kehrt später zurück, um sie zu heiraten.

Dornröschen Märchen

Der zweite Teil des Dornröschenmärchens, in dem die Prinzessin und ihre Kinder beinahe getötet, aber versteckt werden, könnte von Geneviève von Brabant beeinflusst worden sein. Noch frühere Einflüsse stammen aus der Geschichte der schlafenden Brynhild in der Volsunga-Sage und den Drangsalen heiliger Märtyrerinnen in frühchristlichen Hagiographie-Konventionen. Nach diesen frühen Wiedergaben wurde die Sage erstmals von dem italienischen Dichter Giambattista Basile veröffentlicht, der von 1575-1632 lebte.

Dornröschen Märchen

Das Aarne-Thompson-Klassifikationssystem für Volksmärchen klassifiziert „Dornröschen“ als einen Märchentypus von 410, was bedeutet, dass er eine Prinzessin einschließt, die in einen verzauberten Schlaf versetzt wird und später erwacht, wobei die ihr auferlegte Magie umgekehrt wird. Die Geschichte wurde viele Male adaptiert und von modernen Erzählern in verschiedenen Medien immer wieder neu erzählt.

Dornröschen Märchen Gebrüder GrimmBild: Paul Hey (1867 – 1952)

Der Name der Prinzessin variiert ja nach Adaption. In Sonne, Mond und Talia wird sie Talia genannt. In Perraults Geschichte hat sie keinen Namen, aber ihre Tochter heißt „Aurore“. Die Brüder Grimm nannten sie in ihrer Sammlung von 1812 „Dornröschen“. Einige Übersetzungen der Grimmschen Erzählung geben der Prinzessin jedoch den Namen „Rosamond“. Tschaikowskys Ballett und die Disney-Version nannten sie Prinzessin Aurora; in der Disney-Version wird sie jedoch in ihrer Kindheit, als sie von den guten Feen inkognito aufgezogen wird, auch „Dornröschen“ genannt. John Stejean nannte sie in TeleStory Presents „Rosebud“.

Handlung und Zusammenfassung von Dornröschen

Das Volksmärchen beginnt mit einer Prinzessin, deren Eltern von einer bösen Fee erfahren, dass ihre Tochter sterben wird, wenn sie sich an einen bestimmten Gegenstand sticht. In der Version von Basile sticht sich die Prinzessin an einem Stück Flachs. In der Version von Perrault und den Gebrüdern Grimm ist der Gegenstand eine Spindel. Die Eltern befreien das Königreich von diesen Gegenständen in der Hoffnung, ihre Tochter zu schützen, aber die Prophezeiung erfüllt sich trotzdem.

Dornröschen Märchen Gebrüder Grimm

Anstatt zu sterben, wie vorhergesagt wurde, fällt die Prinzessin in einen tiefen Schlaf. Nach einiger Zeit wird sie von einem Prinzen gefunden und erwacht. In Giambattista Basils Version von Dornröschen fällt die schlafende Schönheit, Talia, in einen tiefen Schlaf, nachdem sie einen Flachssplitter in ihren Finger bekommen hat. Laut Maria Tatar gibt es Versionen der Geschichte, die einen zweiten Teil enthalten, in dem die Schwierigkeiten des Paares nach ihrer Vereinigung beschrieben werden; einige Folkloristen glauben, dass die beiden Teile ursprünglich getrennte Erzählungen waren.

Der zweite Teil beginnt, nachdem der Prinz und die Prinzessin Kinder bekommen haben. Im Laufe der Erzählung werden die Prinzessin und ihre Kinder auf irgendeine Weise mit einer anderen Frau aus dem Leben des Prinzen bekannt gemacht. Diese andere Frau mag die neue Familie des Prinzen nicht und ruft einen Koch, der die Kinder tötet und zum Abendessen serviert. Anstatt zu gehorchen, versteckt die Köchin die Kinder und serviert Vieh. Als nächstes befiehlt die andere Frau der Köchin, die Prinzessin zu töten. Bevor dies geschehen kann, wird dem Prinzen die wahre Natur der anderen Frau enthüllt, und dann wird sie genau dem Tod unterworfen, den sie für die Prinzessin geplant hatte. Die Prinzessin, der Prinz und ihre Kinder leben glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.

Dornröschen Märchen

Die Brüder Grimm nahmen eine Variante von Dornröschen in ihre Sammlung von 1812 auf. Ihre Version endet, als der Prinz eintrifft, um Dornröschen, Rosamund genannt, zu wecken. Es enthält nicht den zweiten Teil, wie er in den Versionen von Basile und Perrault zu finden ist. Die Brüder erwogen, die Geschichte mit der Begründung abzulehnen, dass sie von Perraults Version abgeleitet sei. Das Vorhandensein der Brynhild-Erzählung überzeugte sie, sie als eine authentisch deutsche Erzählung aufzunehmen. Ihre Version ist die einzige bekannte deutsche Variante der Sage. Der Einfluss Perraults ist fast sicher.

Ursprüngliche Erzählung von Perrault

Bei der Taufe des lang ersehnten Kindes eines Königs und einer Königin werden sieben gute Feen eingeladen, Taufpatinnen für die kleine Prinzessin zu werden. Die Feen nehmen am Bankett im Palast teil. Jede Fee erhält einen goldenen Teller und mit Juwelen geschmückte Trinkbecher. Bald darauf betritt eine alte Fee den Palast. An Ihrem Platz steht ein Teller aus feinem Porzellan und ein Kristall-Trinkglas. Diese alte Fee wird übersehen, weil sie sich seit vielen Jahren in einem Turm befand und alle glaubten, sie sei verstorben.

Dornröschen Märchen

Sechs der anderen sieben Feen bieten der kleinen Prinzessin dann ihre Gaben der Schönheit, des Witzes, der Anmut, des Tanzes, des Gesangs und der Güte an. Die böse Fee ist sehr wütend darüber, vergessen worden zu sein. Sie verzaubert die kleine Prinzessin, so dass sie sich eines Tages in den Finger einer Spindel stechen und sterben würde. Die siebte Fee, die ihre Gabe noch nicht verschenkt hat, versucht, den Fluch der bösen Fee umzukehren. Sie kann dies jedoch nur teilweise tun. Anstatt zu sterben, wird die Prinzessin 100 Jahre lang in einen tiefen Schlaf fallen und durch einen Kuss eines Königssohnes geweckt werden. Das ist ihr Geschenk des Schutzes.

Dornröschen Märchen Gebrüder Grimm

Der König befiehlt, jede Spindel und jedes Spinnrad im Königreich zu zerstören, um zu versuchen, seine Tochter vor dem schrecklichen Fluch zu retten. Fünfzehn oder sechzehn Jahre vergehen, und eines Tages, als der König und die Königin weg sind, wandert die Prinzessin durch die Palastzimmer und stößt auf eine alte Frau, die an einer Spindel sitzt. Die Prinzessin, die noch nie eine Spindel gesehen hat, fragt die alte Frau, ob sie das Spinnrad ausprobieren darf. Der Fluch erfüllt sich, als die Prinzessin sich in den Finger an der Spindel sticht und augenblicklich in einen tiefen Schlaf fällt. Die alte Frau schreit um Hilfe, und es werden Versuche unternommen, die Prinzessin wiederzubeleben.

Dornröschen Märchen

Der König schreibt dies dem Schicksal zu und lässt die Prinzessin in das schönste Zimmer des Palastes tragen und auf ein Bett aus gold- und silberbesticktem Stoff legen. Der König und die Königin küssen ihre Tochter zum Abschied und reisen ab, wobei sie den Eingang für verboten erklären. Die gute Fee, die die böse Prophezeiung abgeändert hat, wird herbeigerufen. Die Fee, die über große Voraussicht verfügt, sieht, dass die Prinzessin in Kummer erwachen wird, wenn sie allein ist. Die Fee versetzt deshalb alle Personen im Schloss in einen hundert jährigen Schlaf. Die Fee beschwört auch einen Wald aus Bäumen, Brombeersträuchern und Dornen, die um das Schloss herum entstehen, um es von der Außenwelt abzuschirmen und zu verhindern, dass jemand die Prinzessin stört.

Dornröschen Märchen Gebrüder Grimm

Hundert Jahre vergehen, und ein Prinz aus einer anderen Familie entdeckt während einer Jagdexpedition das versteckte Schloss. Seine Begleiter erzählen ihm unterschiedliche Geschichten über das Schloss, bis ein alter Mann die Worte seines Vaters erzählt: Im Inneren des Schlosses liegt eine schöne Prinzessin, die dazu verdammt ist, hundert Jahre lang zu schlafen, bis ein Königssohn kommt und sie weckt. Der Prinz trotzt den hohen Bäumen, Brombeersträuchern und Dornen, die bei seiner Annäherung verschwinden. Er betritt das Schloss. Er geht am schlafenden Schlossvolk vorbei und stößt auf die Kammer, in der die Prinzessin schlafend auf dem Bett liegt. Von der strahlenden Schönheit beeindruckt, fällt er vor ihr auf die Knie. Die Verzauberung wird durch einen Kuss beendet, und die Prinzessin erwacht und unterhält sich lange mit dem Prinzen. Währenddessen erwacht der Rest des Schlosses und geht seinen Geschäften nach. Der Prinz und die Prinzessin werden später vom Kaplan in der Schlosskapelle getraut.

Dornröschen Märchen

Nach der heimlichen Hochzeit der Prinzessin besucht der Prinz sie weiterhin, und sie gebiert ihm zwei Kinder, Aurore (Morgenröte) und Jour (Tag), ohne dass seine Mutter, die einer Oger-Abstammung angehört, davon erfährt. Als es für den Prinzen an der Zeit ist, den Thron zu besteigen, bringt er seine Frau, seine Kinder und den Talabutte mit. Die Mutter der Ogerkönigin schickt die junge Königin und die Kinder in ein abgelegenes, im Wald gelegenes Haus und weist ihren Koch an, den Jungen zum Abendessen zuzubereiten. Die gutherzige Köchin ersetzt den Jungen durch ein Lamm, was die Königinmutter zufrieden stellt. Dann verlangt sie das gleiche für das Mädchen. Die Köchin nimmt diesmal eine junge Ziege, was die Königinmutter ebenfalls zufriedenstellt.

Informationen für wissenschaftliche Analysen


Statistiken zum Märchen
Wert
NummerKHM 50
Aarne-Thompson-Uther-IndexATU Typ 410
Übersetzungen english
Lesbarkeitsindex nach Amstad65
Lesbarkeitsindex nach Björnsson47.2
Flesch-Reading-Ease Index52.5
Flesch–Kincaid Grade-Level12
Gunning Fog Index13.1
Coleman–Liau Index12
SMOG Index12
Automated Readability Index12
Zeichen-Anzahl7.292
Anzahl der Buchstaben5.804
Anzahl der Sätze44
Wortanzahl1.211
Durchschnittliche Wörter pro Satz27,52
Wörter mit mehr als 6 Buchstaben238
Prozentualer Anteil von langen Wörtern19.7%
Silben gesamt1.810
Durchschnittliche Silben pro Wort1,49
Wörter mit drei Silben111
Prozentualer Anteil von Wörtern mit drei Silben9.2%

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