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Die Bremer Stadtmusikanten
Die Bremer Stadtmusikanten Märchen

Die Bremer Stadtmusikanten - Märchen der Gebrüder Grimm

Vorlesezeit für Kinder: 10 min

Es hatte ein Mann einen Esel, der schon lange Jahre die Säcke unverdrossen zur Mühle getragen hatte, dessen Kräfte aber nun zu Ende gingen, so dass er zur Arbeit immer untauglicher ward. Da dachte der Herr daran, ihn aus dem Futter zu schaffen, aber der Esel merkte, dass kein guter Wind wehte, lief fort und machte sich auf den Weg nach Bremen; dort, meinte er, könnte er ja Stadtmusikant werden. Als er ein Weilchen fortgegangen war, fand er einen Jagdhund auf dem Wege liegen, der jappte wie einer, der sich müde gelaufen hat. „Nun, was jappst du so, Packan?“ fragte der Esel. „Ach,“ sagte der Hund, „weil ich alt bin und jeden Tag schwächer werde, auch auf der Jagd nicht mehr fort kann, hat mich mein Herr wollen totschlagen, da hab ich Reißaus genommen; aber womit soll ich nun mein Brot verdienen?“ – „Weißt du was?“ sprach der Esel, „ich gehe nach Bremen und werde dort Stadtmusikant, geh mit und lass dich auch bei der Musik annehmen. Ich spiele die Laute und du schlägst die Pauken.“

Bremer Stadtmusikanten Märchen Gebrüder GrimmBild: Oskar Herrfurth (1862-1934)

Der Hund war’s zufrieden, und sie gingen weiter. Es dauerte nicht lange, so saß da eine Katze an dem Weg und macht ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter. „Nun, was ist dir in die Quere gekommen, alter Bartputzer?“ sprach der Esel. „Wer kann da lustig sein, wenn’s einem an den Kragen geht,“ antwortete die Katze, „weil ich nun zu Jahren komme, meine Zähne stumpf werden, und ich lieber hinter dem Ofen sitze und spinne, als nach Mäusen herumjagen, hat mich meine Frau ersäufen wollen; ich habe mich zwar noch fortgemacht, aber nun ist guter Rat teuer: wo soll ich hin?“ – „Geh mit uns nach Bremen, du verstehst dich doch auf die Nachtmusik, da kannst du ein Stadtmusikant werden.“ Die Katze hielt das für gut und ging mit. Darauf kamen die drei Landesflüchtigen an einem Hof vorbei, da saß auf dem Tor der Haushahn und schrie aus Leibeskräften.

Bremer Stadtmusikanten Märchen Gebrüder GrimmBild: Oskar Herrfurth (1862-1934)

„Du schreist einem durch Mark und Bein,“ sprach der Esel, „was hast du vor?“ – „Da hab“ ich gut Wetter prophezeit,“ sprach der Hahn, „weil unserer lieben Frauen Tag ist, wo sie dem Christkindlein die Hemdchen gewaschen hat und sie trocknen will; aber weil morgen zum Sonntag Gäste kommen, so hat die Hausfrau doch kein Erbarmen und hat der Köchin gesagt, sie wollte mich morgen in der Suppe essen, und da soll ich mir heut Abend den Kopf abschneiden lassen. Nun schrei ich aus vollem Hals, solang ich kann.“ – „Ei was, du Rotkopf,“ sagte der Esel, „zieh lieber mit uns fort, wir gehen nach Bremen, etwas Besseres als den Tod findest du überall; du hast eine gute Stimme, und wenn wir zusammen musizieren, so muss es eine Art haben.“ Der Hahn ließ sich den Vorschlag gefallen, und sie gingen alle vier zusammen fort.

Sie konnten aber die Stadt Bremen in einem Tag nicht erreichen und kamen abends in einen Wald, wo sie übernachten wollten. Der Esel und der Hund legten sich unter einen großen Baum, die Katze und der Hahn machten sich in die Äste, der Hahn aber flog bis an die Spitze, wo es am sichersten für ihn war. Ehe er einschlief, sah er sich noch einmal nach allen vier Winden um, da deuchte ihn, er sähe in der Ferne ein Fünkchen brennen, und rief seinen Gesellen zu, es müsste nicht gar weit ein Haus sein, denn es scheine ein Licht. Sprach der Esel: „So müssen wir uns aufmachen und noch hingehen, denn hier ist die Herberge schlecht.“ Der Hund meinte: „Ein paar Knochen und etwas Fleisch dran täten ihm auch gut.“ Also machten sie sich auf den Weg nach der Gegend, wo das Licht war, und sahen es bald heller schimmern, und es ward immer größer, bis sie vor ein helles, erleuchtetes Räuberhaus kamen.

Bremer Stadtmusikanten Märchen Gebrüder GrimmBild: Oskar Herrfurth (1862-1934)

Der Esel, als der größte, näherte sich dem Fenster und schaute hinein. „Was siehst du, Grauschimmel?“ fragte der Hahn. „Was ich sehe?“ antwortete der Esel, „einen gedeckten Tisch mit schönem Essen und Trinken, und Räuber sitzen daran und lassen’s sich wohl sein.“ – „Das wäre was für uns,“ sprach der Hahn. „Ja, ja, ach, wären wir da!“ sagte der Esel. Da ratschlagten die Tiere, wie sie es anfangen müssten, um die Räuber hinauszujagen und fanden endlich ein Mittel. Der Esel musste sich mit den Vorderfüßen auf das Fenster stellen, der Hund auf des Esels Rücken springen, die Katze auf den Hund klettern, und endlich flog der Hahn hinauf, und setzte sich der Katze auf den Kopf. Wie das geschehen war, fingen sie auf ein Zeichen insgesamt an, ihre Musik zu machen: der Esel schrie, der Hund bellte, die Katze miaute und der Hahn krähte. Dann stürzten sie durch das Fenster in die Stube hinein, dass die Scheiben klirrten.

Bremer Stadtmusikanten Märchen Gebrüder GrimmBild: Oskar Herrfurth (1862-1934)

Die Räuber fuhren bei dem entsetzlichen Geschrei in die Höhe, meinten nicht anders, als ein Gespenst käme herein, und flohen in größter Furcht in den Wald hinaus. Nun setzten sich die vier Gesellen an den Tisch, nahmen mit dem vorlieb, was übrig geblieben war, und aßen nach Herzenslust. Wie die vier Spielleute fertig waren, löschten sie das Licht aus und suchten sich eine Schlafstelle, jeder nach seiner Natur und Bequemlichkeit. Der Esel legte sich auf den Mist, der Hund hinter die Tür, die Katze auf den Herd bei der warmen Asche, der Hahn setzte sich auf den Hahnenbalken, und weil sie müde waren von ihrem langen Weg, schliefen sie auch bald ein. Als Mitternacht vorbei war und die Räuber von weitem sahen, dass kein Licht mehr im Haus brannte, auch alles ruhig schien, sprach der Hauptmann: „Wir hätten uns doch nicht sollen ins Bockshorn jagen lassen,“ und hieß einen hingehen und das Haus untersuchen. Der Abgeschickte fand alles still, ging in die Küche, ein Licht anzünden, und weil er die glühenden, feurigen Augen der Katze für lebendige Kohlen ansah, hielt er ein Schwefelhölzchen daran, dass es Feuer fangen sollte.

Aber die Katze verstand keinen Spaß, sprang ihm ins Gesicht, spie und kratzte. Da erschrak er gewaltig, lief und wollte zur Hintertüre hinaus, aber der Hund, der da lag, sprang auf und biss ihn ins Bein, und als er über den Hof an dem Miste vorbeikam, gab ihm der Esel noch einen tüchtigen Schlag mit dem Hinterfuß; der Hahn aber, der vom Lärmen aus dem Schlaf geweckt und munter geworden war, rief vom Balken herab: „Kikeriki!“ Da lief der Räuber, was er konnte, zu seinem Hauptmann zurück und sprach:

Bremer Stadtmusikanten Märchen Gebrüder GrimmBild: Oskar Herrfurth (1862-1934)

„Ach, in dem Haus sitzt eine gräuliche Hexe, die hat mich angehaucht und mit ihren langen Fingern mir das Gesicht zerkratzt. Und vor der Tür steht ein Mann mit einem Messer, der hat mich ins Bein gestochen. Und auf dem Hof liegt ein schwarzes Ungetüm, das hat mit einer Holzkeule auf mich losgeschlagen. Und oben auf dem Dache, da sitzt der Richter, der rief: „Bringt mir den Schelm her!“ Da machte ich, dass ich fortkam.“

Bremer Stadtmusikanten Märchen Gebrüder GrimmBild: Oskar Herrfurth (1862-1934)

Von nun an getrauten sich die Räuber nicht weiter in das Haus, den vier Bremer Musikanten gefiel’s aber so wohl darin, dass sie nicht wieder heraus wollten.

Lesen Sie ein Kurz-Märchen (5 min)

Hintergründe zum Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“

Die „Bremer Stadtmusikanten“ ist ein beliebtes deutsches Märchen, das von den Gebrüdern Grimm gesammelt und 1819 veröffentlicht wurde (KHM 27). Es erzählt die Geschichte von vier alternden Haustieren, die nach einem Leben voller harter Arbeit von ihren ehemaligen Herren vernachlässigt und misshandelt werden. Schließlich beschließen sie, wegzulaufen und Stadtmusikanten in der Stadt Bremen zu werden. Entgegen dem Titel der Geschichte kommen die Figuren nie in Bremen an, da es ihnen gelingt, eine Räuberbande auszutricksen, ihre Beute zu erbeuten und in ihr Haus einzuziehen.

Bremer Stadtmusikanten Märchen

Die Geschichte ähnelt anderen AT-130 Märchen wie dem …

  • deutsch-schweizerischen Märchen „Der Räuber und die Bauernhoftiere“
  • norwegischen Märchen „Das Schaf und das Schwein, die ein Haus einrichten“
  • finnischen Märchen „Die Tiere und der Teufel“
  • flämischen Märchen „Die Chorsänger von St. Gudule“
  • schottischen Märchen „The Story of the White Pet“
  • englischen Märchen „The Bull, the Tup, the Cock, and the Steg“
  • irischen Märchen „Jack and His Comrades“
  • spanischen Märchen „Benibaire“
  • amerikanischen Märchen „How Jack Went to Seek His Fortune“ und „The Dog, the Cat, the Ass, and the Cock“
  • südafrikanischen Märchen „The World’s Reward“

Die Bremer Stadtmusikanten ist als Aarne-Thompson Typ 130 klassifiziert („Ausgestoßene Tiere finden ein neues Zuhause“). Die Gebrüder Grimm veröffentlichten diese Erzählung erstmals 1819 in der zweiten Ausgabe von Kinder- und Hausmärchen, basierend auf dem Bericht der deutschen Erzählerin Dorothea Viehmann (1755-1815). Die Geschichte wurde in bewegten Bildern, Filmen (oft Musicals), Theaterstücken und Opern neu erzählt und erscheint auch in amerikanischen Volksmärchensammlungen.

In der Geschichte laufen vier alte Tiere weg, bevor ihre Herren sie einschläfern können. Sie ziehen nach Bremen, in der Hoffnung, dort Stadtmusikanten zu werden. Auf dem Weg dorthin finden sie ein Haus voller Räuber, die ein Festmahl genießen. In Teamarbeit gelingt es den Tieren, die Räuber zu vertreiben und sich das Essen anzueignen.

Bremer Stadtmusikanten

In der ursprünglichen Version der Geschichte, die aus dem zwölften Jahrhundert stammt, sind die Räuber ein Bär, ein Löwe und ein Wolf. Als der Esel und seine Freunde in Bremen ankommen, applaudieren ihnen die Bewohner der Stadt dafür, dass sie den Bezirk von den schrecklichen Bestien befreit haben. Eine alternative Version besteht darin, dass die Herren der Tiere ihrer Lebensgrundlage beraubt werden (weil die Diebe Ihr Geld gestohlen und ihren Hof oder Ihre Mühle zerstört haben) und sie die Tiere wegschicken müssen, da sie nicht mehr in der Lage sind, sich weiter um sie zu kümmern. Nachdem die Tiere die Diebe überlistet haben, bringen sie die unrechtmäßig erlangten Gewinne zu ihren Herren zurück, damit diese sie wieder aufnehmen. Bei anderen Versionen hilft mindestens ein wildes Tier, z.B. eine Eidechse, den Haustieren mit den Dieben.

Handlung und Zusammenfassung des Märchen

„Die Bremer Stadtmusikanten“, im Englischen auch „Town Musicians of Bremen“ genannt, ist ein Märchen, das im ersten Band der Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm gesammelt wurde. Die Geschichte war nicht Teil der ursprünglichen Ausgabe von 1812, sondern wurde für die 1819 erschienene zweite Auflage des Buches hinzugefügt.

Die Bremer Stadtmusikanten

Ein alter Esel merkt, dass sein Herr darüber nachdenkt, ihn aufzugeben, weil er für seine Aufgaben zu schwach wird. Er beschließt, wegzulaufen und nach Bremen zu gehen, um dort Stadtmusiker zu werden. Auf dem Weg nach Bremen sieht er einen alten Jagdhund am Straßenrand keuchen. Der Hund sagt, er sei für die Jagd nicht mehr zu gebrauchen, also ist er weggelaufen, bevor sein Herr ihn einschläfern konnte. Der Esel lädt den Hund ein, sich ihm anzuschließen, damit sie in Bremen gemeinsam Musik machen können.

Auf dem Weg nach Bremen treffen der Esel und der Hund auf eine traurig aussehende Katze. Der Kater sagt, er ist zu alt, um Mäuse zu fangen, so dass sein Frauchen daran denkt, ihn zu ertränken. Der Esel und der Hund laden die Katze ein, der Bande beizutreten. Als sie in Richtung Bremen weitergehen, kommen sie an einem Scheunenhof vorbei, wo ein Hahn so laut kräht, wie er nur kann. Der Hahn sagt, seine Herrin erwarte Besuch, und sie plane, ihn in einer Suppe zu kochen. Der Esel, der Hund und die Katze laden den Hahn ein, mitzukommen, damit sie alle zusammen Musik machen können.

Am Abend gehen die Tiere in den Wald, um sich auszuruhen. Der Esel und der Hund lassen sich unter einem Baum nieder, während die Katze in die Äste klettert. Der Hahn sieht in der Ferne ein hell erleuchtetes Haus. Sie beschließen, dorthin zu gehen und zu sehen, ob sie dort die Nacht verbringen können. Als der Esel in das Haus schaut, sieht er Räuber am Tisch sitzen, die ein schönes Mahl einnehmen. Die Tiere denken sich einen Plan aus, um die Räuber hinauszujagen. Der Esel steht auf seinen Hinterbeinen und stellt seine Vorderfüße auf die Fensterbank. Der Hund springt auf seinen Rücken, die Katze steigt auf den Hund, und der Hahn setzt sich auf den Kopf der Katze. Dann machen sie alle zusammen laute Musik und krachen durch das Fenster. Die Räuber fliehen entsetzt in den Wald.

Die Bremer Stadtmusikanten

Die vier Tiere setzen sich hin und genießen eine große Mahlzeit. Danach löschen sie das Licht, und der Esel geht nach draußen, um zu schlafen. Der Hund legt sich hinter die Tür, die Katze vor den Kamin, und der Hahn hockt auf einem Balken. Als das Haus dunkel und ruhig aussieht, befiehlt der Räuberkapitän einem der Männer, zurückzugehen. Der Mann geht in das dunkle Haus und verwechselt die glühenden Augen der Katze mit glühenden Kohlen und hält ihnen ein Streichholz entgegen. Die Katze springt spuckend und kratzend auf sein Gesicht. Als der Mann zur Hintertür läuft, beißt ihn der Hund ins Bein. Draußen auf dem Hof gibt ihm der Esel einen kräftigen Tritt. Der Hahn, von der Aufregung aufgeweckt, kräht „Kikeriki!“

Der Räuber läuft zurück zu seinem Kapitän und berichtet, was passiert ist. Er sagt, er sei von einer Hexe mit langen Krallen angefaucht und gekratzt, von einem alten Mann hinter der Tür mit einem Messer ins Bein gestochen und von einem riesigen Monster mit einer großen Keule geschlagen worden, als ein Richter rief: „Bringt mir den Schelm her!“ Die Räuber wagen es nicht, in das Haus zurückzukehren, und die Bremer Stadtmusikanten leben dort glücklich bis an ihr Lebensende.

Kurze Zusammenfassung des Märchen

In der Geschichte wurden ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn (oder eine Henne), die alle ihre besten Jahre im Leben und ihre Nützlichkeit auf ihren jeweiligen Höfen hinter sich hatten, von ihren Herren vergessen und vernachlässigt. Einer nach dem anderen verließen sie ihr Zuhause und machten sich gemeinsam auf den Weg. Sie beschließen, nach Bremen zu gehen, da es für seine Freiheit bekannt ist, um dort ohne Besitzer zu leben und Musiker zu werden („Etwas Besseres als den Tod können wir überall finden“).

Bremer StadtmusikantenBild: Paul Hey (1867 – 1952)

Auf dem Weg nach Bremen sehen sie ein beleuchtetes Häuschen; sie schauen hinein und sehen vier Räuber, die sich an ihren unrechtmäßig erworbenen Gewinnen erfreuen. Die Bremer Stadtmusikanten beschließen, die Räuber zu verscheuchen und machen Lärm. Die Männer rennen um ihr Leben, ohne zu wissen, was das seltsame Geräusch ist. Die Tiere nehmen das Haus in Besitz, essen eine gute Mahlzeit und richten sich für den Abend ein.

Später in der Nacht kehren die Räuber zurück und schicken eines ihrer Mitglieder zur Untersuchung hinein. Er sieht die Augen der Katze in der Dunkelheit leuchten, und der Räuber glaubt, er sehe die Kohlen des Feuers. Er greift hinüber, um seine Kerze anzuzünden. Die Dinge geschehen in schneller Folge; die Katze kratzt sein Gesicht mit ihren Krallen, der Hund beißt ihn ins Bein, der Esel tritt ihn mit seinen Hufen, und der Hahn kräht und jagt ihn schreiend aus der Tür. Er erzählt seinen Gefährten, dass er von einer schrecklichen Hexe, die ihn mit ihren langen Fingernägeln gekratzt hatte (die Katze), einem Mann, der ein Messer hat (der Hund) und einem schwarzen Monster, das ihn mit einem Knüppel geschlagen hatte (der Esel) heimgesucht wurde. Die Räuber überlassen die Hütte den seltsamen Kreaturen, wo die Tiere für den Rest ihrer Tage glücklich leben.

Adaptionen von „Die Bremer Stadtmusikanten“

„The Four Musicians of Bremen“, ein animierter Kurzfilm von Walt Disney, der 1922 in die Kinos kam, er wurde von der Geschichte „Die Bremer Stadtmusikanten“ inspiriert.

Die Bremer Stadtmusikanten

Ein westdeutscher Zeichentrickfilm „Die Bremer Stadtmusikanten“ kam im September 1959 in die Kinos. Die englisch vertonte Version des Films wurde in den Vereinigten Staaten im November 1965 veröffentlicht.

Ein Animationsmusical, das lose auf der Geschichte basiert, wurde 1969 in der Sowjetunion veröffentlicht. Der Zeichentrickfilm und seine Rock-’n‘-Roll-Musik waren so beliebt, dass 1973 die Fortsetzung „Auf den Spuren der Bremer Stadtmusikanten“ herauskam. Im Jahr 2000 erschien eine zweite Fortsetzung mit dem Titel „Die Neuen Bremer Stadtmusikanten“.

The Muppet Musicians of Bremen (1972), ein Fernsehfilm mit Jim Hensons Muppets, basiert auf „Die Bremer Stadtmusikanten“.

Der spanische Spielfilm „Los 4 músicos de Bremen“ von 1989 ist eine Adaption des Grimm-Märchens. Der Film inspirierte die spanische Trickfilmserie „Los Trotamúsicos“.

Eine Version der Geschichte wird von dem Schauspieler und Komiker Rik Mayall in der ersten Folge der zweiten Staffel der britischen Kinderfernsehserie Grimmsche Geschichten erzählt. Die Episode wurde erstmals am 13. Januar 1991 im britischen ITV-Netzwerk ausgestrahlt.

1997 wurde von Munich Animation in Deutschland ein Animationsfilm mit dem Titel „The Fearless Four“ produziert, der lose auf der Geschichte basiert. Warner Bros. vertrieb die englisch vertonte Version in den Vereinigten Staaten.

In Staffel 3 der HBO Family-Fernsehserie „Happily Ever After“ gab es eine Episode, die auf der Geschichte „Die Bremer Stadtmusikanten“ basierte. Die Episode wurde erstmals am 12. August 1999 ausgestrahlt.

Ein deutscher Film, der auf der Geschichte unter der Regie von Dirk Regel basiert, wurde 2009 auf DVD veröffentlicht. Der Film wurde in Deutschland am 2. Januar 2010 im Fernsehen uraufgeführt.

„Die Bremer Stadtmusikanten“ wurde auch als Opern und Musicals für Kinder adaptiert.

Informationen für wissenschaftliche Analysen


Statistiken zum Märchen
Wert
NummerKHM 27
Aarne-Thompson-Uther-IndexATU Typ 130
Übersetzungen english
Lesbarkeitsindex nach Amstad73.6
Lesbarkeitsindex nach Björnsson36.6
Flesch-Reading-Ease Index62.2
Flesch–Kincaid Grade-Level9.8
Gunning Fog Index10.4
Coleman–Liau Index11.2
SMOG Index10.7
Automated Readability Index10.7
Zeichen-Anzahl6.825
Anzahl der Buchstaben5.335
Anzahl der Sätze55
Wortanzahl1.164
Durchschnittliche Wörter pro Satz21,16
Wörter mit mehr als 6 Buchstaben180
Prozentualer Anteil von langen Wörtern15.5%
Silben gesamt1.695
Durchschnittliche Silben pro Wort1,46
Wörter mit drei Silben94
Prozentualer Anteil von Wörtern mit drei Silben8.1%

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