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Die Krähen
Grimm Märchen

Die Krähen - Märchen der Gebrüder Grimm

Vorlesezeit für Kinder: 9 min

Es hatte ein rechtschaffener Soldat etwas Geld verdient und zusammengespart, weil er fleißig war, und es nicht, wie die anderen, in den Wirtshäusern durchbrachte. Nun waren zwei von seinen Kameraden, die hatten eigentlich ein falsches Herz, und wollten ihn um sein Geld bringen, sie stellten sich aber äußerlich ganz freundschaftlich an. Auf eine Zeit sprachen sie zu ihm „hör, was sollen wir hier in der Stadt liegen, wir sind ja eingeschlossen darin, als wären wir Gefangene, und gar einer wie du, der könnte sich daheim was ordentliches verdienen, und vergnügt leben.“

Mit solchen Reden setzten sie ihm auch so lange zu, bis er endlich einwilligte, und mit ihnen ausreißen wollte. Die zwei anderen hatten aber nichts anders im Sinn, als ihm draußen sein Geld abzunehmen. Wie sie nun ein Stück Wegs fortgegangen waren, sagten die zwei „wir müssen uns da rechts einschlagen, wenn wir an die Grenze kommen wollen.“

„Nein,“ antwortete er, „da geht’s gerade wieder in die Stadt zurück, links müssen wir uns halten.“ – „Was, du willst dich mausig machen?“ riefen die zwei, drangen auf ihn ein, schlugen ihn bis er niederfiel, und nahmen ihm sein Geld aus den Taschen. Das war aber noch nicht genug, sie stachen ihm die Augen aus, schleppten ihn zum Galgen, und banden ihn daran fest.

Da ließen sie ihn, und gingen mit dem gestohlenen Geld in die Stadt zurück. Der arme Blinde wusste nicht an welchem schlechten Ort er war, fühlte um sich, und merkte dass er unter einem Balken Holz saß. Da meinte er es wäre ein Kreutz, sprach „es ist doch gut von ihnen, dass sie mich wenigstens unter ein Kreuz gebunden haben, Gott ist bei mir,“ und fing an recht zu Gott zu beten. Wie es ungefähr Nacht werden mochte, hörte er etwas flattern. Das waren aber drei Krähen, die ließen sich auf dem Balken nieder.

Danach hörte er wie eine sprach „Schwester, was bringt ihr Gutes? ja, wenn die Menschen wüssten, was wir wissen! die Königstochter ist krank, und der alte König hat sie demjenigen versprochen, der sie heilt. Das kann aber keiner, denn sie wird nur gesund, wenn die Kröte in dem Teich dort zu Asche verbrannt wird, und sie die Asche mit Wasser trinkt.“

Da sprach die zweite „ja, wenn die Menschen wüssten, was wir wissen! heute Nacht fällt ein Tau vom Himmel, so wunderbar und heilsam, wer blind ist, und bestreicht seine Augen damit, der erhält sein Gesicht wieder.“ Da sprach auch die dritte „ja, wenn die Menschen wüssten, was wir wissen! Die Kröte hilft nur einem, und der Tau hilft nur wenigen, aber in der Stadt ist große Not, da sind alle Brunnen vertrocknet, und niemand weiß dass der große viereckige Stein auf dem Markt muss weggenommen und darunter gegraben werden, dort quillt das schönste Wasser.“

Wie die drei Krähen das gesagt hatten, hörte er es wieder flattern, und sie flogen da fort. Er machte sich allmählich von seinen Banden los, und dann bückte er sich, und brach ein paar Gräserchen ab, und bestrich seine Augen mit dem Tau, der darauf gefallen war. Alsbald ward er wieder sehend, und waren Mond und Sterne am Himmel, und sah er dass er neben dem Galgen stand.

Danach suchte er Scherben, und sammelte von dem köstlichen Tau, so viel er zusammen bringen konnte, und wie das geschehen war, ging er zum Teich, grub das Wasser davon ab, holte die Kröte heraus, und verbrannte sie zu Asche. Mit der Asche ging er an des Königs Hof, und ließ die Königstochter davon einnehmen, und als sie gesund war, verlangte er sie, wie es versprochen war, zur Gemahlin.

Dem König aber gefiel er nicht, weil er so schlechte Kleider an hatte, und er sprach wer seine Tochter haben wollte, der müsste der Stadt erst Wasser verschaffen, und hoffte ihn damit los zu werden. Er aber ging hin, hieß die Leute den viereckigen Stein auf dem Markt wegheben, und darunter nach Wasser graben. Kaum hatten sie angefangen zu graben, so kamen sie schon zu einer Quelle, aus der ein mächtiger Wasserstrahl hervor sprang.

Der König konnte ihm nun seine Tochter nicht länger verweigern, er wurde mit ihr vermählt, und lebten sie in einer vergnügten Ehe. Auf eine Zeit, als er durchs Feld spazieren ging, begegneten ihm seine beiden ehemaligen Kameraden, die so treulos an ihm gehandelt hatten. Sie kannten ihn nicht, er aber erkannte sie gleich, ging auf sie zu und sprach „seht, das ist euer ehemaliger Kamerad, dem ihr so schändlich die Augen ausgestochen habt, aber der liebe Gott hat mir’s zum Glück gedeihen lassen.“

Da fielen sie ihm zu Füßen, und baten um Gnade, und weil er ein gutes Herz hatte, erbarmte er sich ihrer, und nahm sie mit sich, gab ihnen auch Nahrung und Kleider. Er erzählte ihnen danach wie es ihm ergangen, und wie er zu diesen Ehren gekommen wäre. Als die zwei das vernahmen, hatten sie keine Ruhe, und wollten sich eine Nacht unter den Galgen setzen, ob sie vielleicht auch etwas Gutes hörten.

Wie sie nun unter dem Galgen saßen, flatterte auch bald etwas über ihren Häuptern, und kamen die drei Krähen. Die eine sprach zur anderen „hört, Schwestern, es muss uns jemand behorcht haben, denn die Königstochter ist gesund, die Kröte ist fort aus dem Teich, ein Blinder ist sehend geworden, und im der Stadt haben sie einen frischen Brunnen gegraben, kommt, lasst uns den Horcher suchen, und ihn bestrafen.“

Da flatterten sie herab, und fanden die beiden, und eh sich die helfen konnten, saßen ihnen die Raben auf den Köpfen, und hackten ihnen die Augen aus, und hackten weiter so lange ins Gesicht, bis sie ganz tot waren. Da blieben sie liegen unter dem Galgen. Als sie nun ein paar Tage nicht wieder kamen, dachte ihr ehemaliger Kamerad „wo mögen die zwei herumirren,“ und ging hinaus sie zu suchen. Da fand er aber nichts mehr, als ihre Gebeine, die trug er vom Galgen weg, und legte sie in ein Grab.

Hintergründe zum Märchen „Die Krähen“

„Die Krähen“ (KHM 107a) ist ein Märchen aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Obwohl es in den ersten vier Auflagen der Sammlung enthalten war, wurde es in der fünften Auflage von 1843 durch das längere und vielseitigere „Die beiden Wanderer“ ersetzt. Hier sind einige Hintergründe zum Märchen „Die Krähen“:

Herkunft: Das Märchen stammt aus einer brieflichen Zusendung von August von Haxthausen, einem deutschen Schriftsteller, Historiker und Politiker. Es gibt Ähnlichkeiten zu „Die wahrsagenden Vögel“ aus den Feen-Mährchen, einer Sammlung von Märchen, die 1801 in Braunschweig erschienen ist.

Motive und Themen: „Die Krähen“ enthält verschiedene Motive und Themen, die auch in anderen Märchen vorkommen. Die ambivalente Rolle der Krähe als bedrohlicher Leichenfledderer und hoffnungsvoller Heilkundiger, Himmelsvogel und Höllenfahrer spiegelt die komplexe Natur von Tieren in Märchen wider. Das Märchen betont auch die Bedeutung von Hilfsbereitschaft, Gerechtigkeit und das Überwinden von Widrigkeiten.

Elemente und Symbole: Das Märchen enthält Elemente aus anderen Märchen, wie die Heilung der Königstochter, die Bestrafung der Übeltäter ohne Zutun des Helden und die Anwesenheit der vier Elemente. Diese Elemente verleihen der Geschichte eine tiefere Bedeutung und verbinden sie mit anderen volkstümlichen Erzählungen.

Struktur: „Die Krähen“ folgt einer typischen Märchenstruktur, in der ein Held einer Reihe von Prüfungen und Hindernissen gegenübersteht, um am Ende mit einer Belohnung, in diesem Fall der Heirat mit der Königstochter, geehrt zu werden. Diese Struktur ist in vielen anderen Märchen der Brüder Grimm und anderen Volksmärchen zu finden.

Bedeutung und Einfluss: Obwohl „Die Krähen“ nicht mehr in den späteren Auflagen der Kinder- und Hausmärchen enthalten ist, bleibt es dennoch ein interessantes Beispiel für die vielfältigen Motive und Themen, die in Märchen vorkommen. Es zeigt die Fähigkeit von Märchen, komplexe Ideen und Werte auf einfache und zugängliche Weise zu vermitteln.

Interpretationen zum Märchen „Die Krähen“

Obwohl „Die Krähen“ (KHM 107a) von den Gebrüdern Grimm kein besonders bekanntes Märchen ist, kann man dennoch verschiedene Interpretationen und Bedeutungen aus der Geschichte ableiten. Hier sind einige mögliche Interpretationsansätze:

Gerechtigkeit und Schicksal: Im Märchen geschieht Gerechtigkeit sowohl für den braven Soldaten als auch für seine bösen Kameraden. Der Soldat wird für seine Tugenden belohnt, indem er sein Augenlicht zurückerhält, die Königstochter heilt und sie zur Frau bekommt. Die bösen Kameraden hingegen werden für ihre Missetaten bestraft, indem ihnen die Augen von den Krähen ausgestochen werden und sie schließlich sterben.

Überwindung von Widrigkeiten: Der Soldat wird von seinen Kameraden beraubt, geblendet und an einen Galgen gebunden. Trotz dieser schrecklichen Schicksalsschläge gibt er nicht auf. Durch Zuhören und Anwenden der Weisheit der Krähen kann er sein Augenlicht zurückerlangen und sein Leben wieder in den Griff bekommen. Die Geschichte zeigt, dass man trotz schwieriger Umstände erfolgreich sein kann, wenn man aufmerksam ist und aus den Gegebenheiten lernt.

Die Macht des Wissens: In „Die Krähen“ spielt Wissen eine entscheidende Rolle. Die Krähen sind Träger von geheimem Wissen, das dem Soldaten hilft, seine Probleme zu lösen. Dies unterstreicht die Bedeutung von Wissen und Weisheit in Märchen und im Leben.

Die Dualität der Natur: Die Krähen repräsentieren sowohl heilsame als auch destruktive Kräfte. Sie helfen dem Soldaten, indem sie ihm die Informationen geben, die er benötigt, um sein Augenlicht wiederzuerlangen und die Königstochter zu heilen. Gleichzeitig sind sie auch diejenigen, die die bösen Kameraden bestrafen, indem sie ihnen die Augen ausstechen und sie töten. Diese Dualität spiegelt die Natur wider, die sowohl schöpferisch als auch zerstörerisch sein kann.

Die Bedeutung von Bescheidenheit und Tugend: Der Soldat ist bescheiden und tugendhaft, und diese Eigenschaften führen letztendlich zu seiner Belohnung. Trotz seiner ärmlichen Erscheinung erkennt die Königstochter seinen wahren Wert und heiratet ihn. Das Märchen betont die Bedeutung von inneren Werten und Tugenden gegenüber äußerem Reichtum und Schönheit.

Adaptionen zum Märchen „Die Krähen“

Im Gegensatz zu einigen der bekannteren Märchen der Gebrüder Grimm gibt es für „Die Krähen“ (KHM 107a) weniger Adaptionen und Neuinterpretationen. Dennoch gibt es einige Beispiele für die Verwendung von Elementen aus „Die Krähen“ oder für die Inspiration durch dieses Märchen:

Literatur: Die Novelle „Die Krähen“ (2013) von Alison Littlewood: In dieser Novelle spielt Littlewood auf das Märchen der Gebrüder Grimm an und erzählt eine düstere und atmosphärische Geschichte über eine junge Frau, die in einem Dorf ankommt, das von unheimlichen Krähen heimgesucht wird. Die Geschichte enthält Elemente des Originalmärchens, einschließlich der geheimnisvollen Rolle der Krähen und der Themen von Gerechtigkeit und Schicksal. „The Language of Crows“ von Megan Lindholm: Diese Kurzgeschichte befasst sich mit der Kommunikation zwischen Menschen und Krähen und zeigt, wie diese beiden Spezies miteinander interagieren und voneinander lernen können. Obwohl sie nicht direkt auf „Die Krähen“ basiert, teilt sie die Faszination für die Intelligenz und das Verhalten von Krähen, die im Grimm’schen Märchen angedeutet wird. „The Crow’s Tale“ von Naomi Howarth: Dieses Bilderbuch ist eine Adaption einer Legende der Tlingit, einem indigenen Volk Nordamerikas. Die Geschichte erzählt von einer mutigen Krähe, die Sonnenlicht in die Welt bringt. Obwohl es sich um eine andere Kultur handelt, könnten Leser von „Die Krähen“ die Rolle der Krähe als wichtigen und cleveren Charakter in dieser Geschichte schätzen. „Crow’s Curse“ von Paul Stewart und Chris Riddell: Dieses Kinderbuch erzählt die Geschichte eines Jungen, der von einer rachsüchtigen Krähe verflucht wird. Während das Buch nicht direkt auf „Die Krähen“ basiert, greift es das Motiv der Krähen als mysteriöse und mächtige Kreaturen auf.

Filme: Der Film „Die Krähen“ (1984) von Anna und Thomas Neumeister: In diesem Kurzfilm aus dem Jahr 1984 wird das Märchen „Die Krähen“ in einer modernen Fassung erzählt. Die Filmemacher haben die Grundidee des Märchens aufgegriffen und die Handlung in ein zeitgenössisches Setting verlegt. Der Film spielt in einer Großstadt und konzentriert sich auf die Begegnung eines Mannes mit einer Gruppe von Krähen.

Oper: Die Oper „Die Krähen“ von Hans J. Salter: Obwohl keine bekannte Oper auf dem Märchen „Die Krähen“ basiert, könnte man sich eine Adaption für die Bühne vorstellen, in der die Handlung des Märchens in eine Opernstruktur eingebettet ist. Die Oper könnte die geheimnisvollen und düsteren Aspekte des Märchens betonen und die Rolle der Krähen als Chor nutzen, um die Geschichte musikalisch zu untermalen.

Bildende Kunst: Künstler wie Arthur Rackham, John Bauer und Kay Nielsen haben viele der Märchen der Gebrüder Grimm illustriert. Obwohl keine spezifischen Illustrationen für „Die Krähen“ bekannt sind, könnte man sich vorstellen, dass ein Künstler, der von diesem Märchen inspiriert ist, die düsteren und geheimnisvollen Aspekte der Geschichte in einer Reihe von Illustrationen oder Gemälden zum Leben erweckt.

Theaterstücke oder Hörspiele: Eine Adaption des Märchens „Die Krähen“ für die Bühne oder als Hörspiel könnte die Geschichte auf interessante Weise interpretieren und neu erzählen. Die Handlung könnte in eine moderne oder historische Umgebung verlegt werden, um den zeitlosen Aspekt der Themen und Motive des Märchens zu betonen. Die geheimnisvollen Krähen könnten eine zentrale Rolle in der Inszenierung oder der akustischen Gestaltung des Stücks spielen.

Zusammenfassung der Handlung

„Die Krähen“ (KHM 107a) ist ein Märchen der Gebrüder Grimm, das die Geschichte eines braven Soldaten erzählt, der von zwei bösen Kameraden ausgeraubt und geblendet wird. Sie binden ihn an einen Galgen, und dort lauscht er nachts dem Gespräch zweier Krähen. Die Vögel sprechen von einer Kröte, deren Asche mit Wasser die kranke Königstochter heilen kann, von Tau unter dem Galgen, der Blinde wieder sehend macht, und von einer Quelle unter dem Marktplatz.

Der Soldat gewinnt durch den Tau sein Augenlicht zurück und heilt die Königstochter mit der Asche der Kröte. Da er ärmlich aussieht, gibt der König ihm erst dann seine Tochter zur Frau, als er der Stadt Wasser beschafft. Als der glücklich verheiratete Soldat später auf seine beiden Kameraden trifft, nimmt er sie gnädig auf. Die Kameraden hoffen, ebenfalls etwas unter dem Galgen zu hören, doch die Krähen, die bemerken, dass sie belauscht wurden, hacken ihnen die Augen aus und traktieren sie so lange mit ihren Schnäbeln, bis sie tot sind.

Informationen für wissenschaftliche Analysen


Statistiken zum Märchen
Wert
NummerKHM 107a
Lesbarkeitsindex nach Amstad70.8
Lesbarkeitsindex nach Björnsson39.7
Flesch-Reading-Ease Index58.8
Flesch–Kincaid Grade-Level10.8
Gunning Fog Index12.1
Coleman–Liau Index11.6
SMOG Index11.3
Automated Readability Index12
Zeichen-Anzahl5.846
Anzahl der Buchstaben4.597
Anzahl der Sätze43
Wortanzahl986
Durchschnittliche Wörter pro Satz22,93
Wörter mit mehr als 6 Buchstaben165
Prozentualer Anteil von langen Wörtern16.7%
Silben gesamt1.454
Durchschnittliche Silben pro Wort1,47
Wörter mit drei Silben85
Prozentualer Anteil von Wörtern mit drei Silben8.6%

Bildquellen: © Andrea Danti / Shutterstock

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