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Der König vom goldenen Berg
Grimm Märchen

Der König vom goldenen Berg - Märchen der Gebrüder Grimm

Vorlesezeit für Kinder: 17 min

Ein Kaufmann, der hatte zwei Kinder, einen Buben und ein Mädchen, die waren beide noch klein und konnten noch nicht laufen. Es gingen aber zwei reichbeladene Schiffe von ihm auf dem Meer, und sein ganzes Vermögen war darin, und wie er meinte, dadurch viel Geld zu gewinnen, kam die Nachricht, sie wären versunken. Da war er nun statt eines reichen Mannes ein armer Mann und hatte nichts mehr übrig als einen Acker vor der Stadt. Um sich sein Unglück ein wenig aus den Gedanken zu schlagen, ging er hinaus auf den Acker, und wie er da so auf und ab ging, stand auf einmal ein kleines schwarzes Männchen neben ihm und fragte, warum er so traurig wäre und was er sich so sehr zu Herzen nähme. Da sprach der Kaufmann: „Wenn du mir helfen könntest, wollt ich es dir wohl sagen.“ – „Wer weiß,“ antwortete das schwarze Männchen, „vielleicht helfe ich dir.“ Da erzählte der Kaufmann, dass ihm sein ganzer Reichtum auf dem Meere zugrunde gegangen wäre, und hätte er nichts mehr übrig als diesen Acker. „Bekümmere dich nicht,“ sagte das Männchen, „wenn du mir versprichst, das, was dir zu Haus am ersten widers Bein stößt, in zwölf Jahren hierher auf den Platz zu bringen, sollst du Geld haben, so viel du willst.“ Der Kaufmann dachte: Was kann das anders sein als mein Hund? Aber an seinen kleinen Jungen dachte er nicht und sagte ja, gab dem schwarzen Mann Handschrift und Siegel darüber und ging nach Haus.

Als er nach Haus kam, da freute sich sein kleiner Junge so sehr darüber, dass er sich an den Bänken hielt, zu ihm herbeiwackelte und ihn an den Beinen festpackte. Da erschrak der Vater, denn es fiel ihm sein Versprechen ein, und er wusste nun, was er verschrieben hatte. Weil er aber immer noch kein Geld in seinen Kisten und Kasten fand, dachte er, es wäre nur ein Spaß von dem Männchen gewesen. Einen Monat nachher ging er auf den Boden und wollte altes Zinn zusammensuchen und verkaufen, da sah er einen großen Haufen Geld liegen. Nun war er wieder guter Dinge, kaufte ein, ward ein größerer Kaufmann als vorher und ließ Gott einen guten Mann sein. Unterdessen ward der Junge groß und dabei klug und gescheit. Je näher aber die zwölf Jahre herbeikamen, je sorgenvoller ward der Kaufmann, so dass man ihm die Angst im Gesichte sehen konnte. Da fragte ihn der Sohn einmal, was ihm fehlte. Der Vater wollte es nicht sagen, aber jener hielt so lange an, bis er ihm endlich sagte, er hätte ihn, ohne zu wissen, was er verspräche, einem schwarzen Männchen zugesagt und vieles Geld dafür bekommen. Er hätte seine Handschrift mit Siegel darüber gegeben, und nun müsste er ihn, wenn zwölf Jahre herum wären, ausliefern. Da sprach der Sohn: „O Vater, lasst Euch nicht bang sein, das soll schon gut werden, der Schwarze hat keine Macht über mich.“

Der Sohn ließ sich von dem Geistlichen segnen, und als die Stunde kam, gingen sie zusammen hinaus auf den Acker, und der Sohn machte einen Kreis und stellte sich mit seinem Vater hinein. Da kam das schwarze Männchen und sprach zu dem Alten: „Hast du mitgebracht, was du mir versprochen hast?“ Er schwieg still, aber der Sohn fragte: „Was willst du hier?“ Da sagte das schwarze Männchen: „Ich habe mit deinem Vater zu sprechen und nicht mit dir.“ Der Sohn antwortete: „Du hast meinen Vater betrogen und verführt, gib die Handschrift heraus!“ – „Nein,“ sagte das schwarze Männchen, „mein Recht gebe ich nicht auf.“ Da redeten sie noch lange miteinander, endlich wurden sie einig, der Sohn, weil er dem Erbfeind und nicht mehr seinem Vater zugehörte, sollte sich in ein Schiffchen setzen, das auf einem hinabwärts fließenden Wasser stände, und der Vater sollte es mit seinem eigenen Fuß fortstoßen, und dann sollte der Sohn dem Wasser überlassen bleiben. Da nahm er Abschied von seinem Vater, setzte sich in ein Schiffchen, und der Vater musste es mit seinem eigenen Fuß fortstoßen. Das Schiffchen schlug um, so dass der unterste Teil oben war, die Decke aber im Wasser; und der Vater glaubte, sein Sohn wäre verloren, ging heim und trauerte um ihn.

Das Schiffchen aber versank nicht, sondern floss ruhig fort, und der Jüngling saß sicher darin, und so floss es lange, bis es endlich an einem unbekannten Ufer festsitzen blieb. Da stieg er ans Land, sah ein schönes Schloss vor sich liegen und ging darauf los. Wie er aber hineintrat, war es verwünscht. Er ging durch alle Zimmer, aber sie waren leer, bis er in die letzte Kammer kam, da lag eine Schlange darin und ringelte sich. Die Schlange aber war eine verwünschte Jungfrau, die freute sich, wie sie ihn sah, und sprach zu ihm: „Kommst du, mein Erlöser? Auf dich habe ich schon zwölf Jahre gewartet; dies Reich ist verwünscht, und du musst es erlösen.“ – „Wie kann ich das?“ fragte er. „Heute Nacht kommen zwölf schwarze Männer, die mit Ketten behangen sind, die werden dich fragen, was du hier machst, da schweig aber still und gib ihnen keine Antwort, und lass sie mit dir machen, was sie wollen. Sie werden dich quälen, schlagen und stechen, lass alles geschehen, nur rede nicht; um zwölf Uhr müssen sie wieder fort. Und in der zweiten Nacht werden wieder zwölf andere kommen, in der dritten vierundzwanzig, die werden dir den Kopf abhauen; aber um zwölf Uhr ist ihre Macht vorbei, und wenn du dann ausgehalten und kein Wörtchen gesprochen hast, so bin ich erlöst. Ich komme zu dir, und habe in einer Flasche das Wasser des Lebens, damit bestreiche ich dich, und dann bist du wieder lebendig und gesund wie zuvor.“ Da sprach er: „Gerne will ich dich erlösen.“ Es geschah nun alles so, wie sie gesagt hatte. Die schwarzen Männer konnten ihm kein Wort abzwingen, und in der dritten Nacht ward die Schlange zu einer schönen Königstochter, die kam mit dem Wasser des Lebens und machte ihn wieder lebendig. Und dann fiel sie ihm um den Hals und küsste ihn, und war Jubel und Freude im ganzen Schloss. Da wurde ihre Hochzeit gehalten, und er war König vom goldenen Berge.

Also lebten sie vergnügt zusammen, und die Königin gebar einen schönen Knaben. Acht Jahre waren schon herum, da fiel ihm sein Vater ein und sein Herz ward bewegt, und er wünschte ihn einmal heimzusuchen. Die Königin wollte ihn aber nicht fortlassen und sagte: „Ich weiß schon, dass es mein Unglück ist,“ er ließ ihr aber keine Ruhe, bis sie einwilligte. Beim Abschied gab sie ihm noch einen Wünschring und sprach: „Nimm diesen Ring und steck ihn an deinen Finger, so wirst du alsbald dahin versetzt, wo du dich hinwünschest, nur musst du mir versprechen, dass du ihn nicht gebrauchst, mich von hier weg zu deinem Vater zu wünschen.“ Er versprach ihr das, steckte den Ring an seinen Finger und wünschte sich heim vor die Stadt, wo sein Vater lebte. Im Augenblick befand er sich auch dort und wollte in die Stadt. Wie er aber vors Tor kam, wollten ihn die Schildwachen nicht einlassen, weil er seltsame und doch so reiche und prächtige Kleider anhatte.

Da ging er auf einen Berg, wo ein Schäfer hütete, tauschte mit diesem die Kleider, zog den alten Schäferrock an und ging also ungestört in die Stadt ein. Als er zu seinem Vater kam, gab er sich zu erkennen, der aber glaubte nimmermehr, dass es sein Sohn wäre, und sagte, er hätte zwar einen Sohn gehabt, der wäre aber längst tot; doch weil er sähe, dass er ein armer dürftiger Schäfer wäre, so wollte er ihm einen Teller voll zu essen geben. Da sprach der Schäfer zu seinen Eltern: „Ich bin wahrhaftig euer Sohn, wisst ihr kein Mal an meinem Leibe, woran ihr mich erkennen könnt?“ – „Ja,“ sagte die Mutter, „unser Sohn hatte eine Himbeere unter dem rechten Arm.“ Er streifte das Hemd zurück, da sahen sie die Himbeere unter seinem rechten Arm und zweifelten nicht mehr, dass es ihr Sohn wäre. Darauf erzählte er ihnen, er wäre König vom goldenen Berge, und eine Königstochter wäre seine Gemahlin, und sie hätten einen schönen Sohn von sieben Jahren. Da sprach der Vater: „Nun und nimmermehr ist das wahr! Das ist mir ein schöner König, der in einem zerlumpten Schäferrock hergeht!“ Da ward der Sohn zornig und drehte, ohne an sein Versprechen zu denken, den Ring herum und wünschte beide, seine Gemahlin und sein Kind, zu sich. In dem Augenblick waren sie auch da, aber die Königin, die klagte und weinte und sagte, er hätte sein Wort gebrochen und sie unglücklich gemacht. Er sagte: „Ich habe es unachtsam getan und nicht mit bösem Willen,“ und redete ihr zu; sie stellte sich auch, als gäbe sie nach, aber sie hatte Böses im Sinn.

Da führte er sie hinaus vor die Stadt auf den Acker und zeigte ihr das Wasser, wo das Schiffchen war abgestoßen worden, und sprach dann: „Ich bin müde, setze dich nieder, ich will ein wenig auf deinem Schoß schlafen.“ Da legte er seinen Kopf auf ihren Schoß, und sie lauste ihn ein wenig, bis er einschlief. Als er eingeschlafen war, zog sie erst den Ring von seinem Finger, dann zog sie den Fuß unter ihm weg und ließ nur den Toffel zurück; hierauf nahm sie ihr Kind in den Arm und wünschte sich wieder in ihr Königreich. Als er aufwachte, lag er da ganz verlassen, und seine Gemahlin und das Kind waren fort und der Ring vom Finger auch, nur der Toffel stand noch da zum Wahrzeichen. Nach Haus zu deinen Eltern kannst du nicht wieder gehen, dachte er, die würden sagen, du wärst ein Hexenmeister, du willst aufpacken und gehen, bis du in dein Königreich kommst. Also ging er fort und kam endlich zu einem Berg, vor dem drei Riesen standen und miteinander stritten, weil sie nicht wussten, wie sie ihres Vaters Erbe teilen sollten.

Als sie ihn vorbeigehen sahen, riefen sie ihn an und sagten, kleine Menschen hätten klugen Sinn, er sollte ihnen die Erbschaft verteilen. Die Erbschaft aber bestand aus einem Degen, wenn einer den in die Hand nahm und sprach: „Köpf alle runter, nur meiner nicht!“ so lagen alle Köpfe auf der Erde; zweitens aus einem Mantel, wer den anzog, war unsichtbar; drittens aus einem Paar Stiefel, wenn man die angezogen hatte und sich wohin wünschte, so war man im Augenblick dort. Er sagte: „Gebt mir die drei Stücke, damit ich probieren könnte, ob sie noch in gutem Stande sind!“ Da gaben sie ihm den Mantel, und als er ihn umgehängt hatte, war er unsichtbar und war in eine Fliege verwandelt. Dann nahm er wieder seine Gestalt an und sprach: „Der Mantel ist gut, nun gebt mir das Schwert!“ Sie sagten: „Nein, das geben wir nicht! Wenn du sagtest: Köpf alle runter, nur meiner nicht, so wären unsere Köpfe alle herab und du allein hättest den deinigen noch.“ Doch gaben sie es ihm unter der Bedingung, dass er’s an einem Baum probieren sollte. Das tat er, und das Schwert zerschnitt den Stamm eines Baumes wie einen Strohhalm.

Nun wollt er noch die Stiefel haben, sie sprachen aber: „Nein, die geben wir nicht weg, wenn du sie angezogen hättest und wünschtest dich oben auf den Berg, so stünden wir da unten und hätten nichts!“ – „Nein,“ sprach er, „das will ich nicht tun.“ Da gaben sie ihm auch die Stiefel. Wie er nun alle drei Stücke hatte, so dachte er an nichts als an seine Frau und sein Kind und sprach so vor sich hin: „Ach, wäre ich auf dem goldenen Berg,“ und alsbald verschwand er vor den Augen der Riesen, und war also ihr Erbe geteilt. Als er nah beim Schloss war, hörte er Freudengeschrei, Geigen und Flöten, und die Leute sagten ihm, seine Gemahlin feiere ihre Hochzeit mit einem anderen. Da ward er zornig und sprach: „Die Falsche, sie hat mich betrogen und mich verlassen, als ich eingeschlafen war.“

Da hing er seinen Mantel um und ging unsichtbar ins Schloss hinein. Als er in den Saal eintrat, war da eine große Tafel mit köstlichen Speisen besetzt, und die Gäste aßen und tranken und scherzten. Sie aber saß in der Mitte, in prächtigen Kleidern auf einem königlichen Sessel und hatte die Krone auf dem Haupt. Er stellte sich hinter sie und niemand sah ihn. Wenn sie ihr ein Stück Fleisch auf den Teller legten, nahm er es weg und aß es; und wenn sie ihr ein Glas Wein einschenkten, nahm er’s weg und trank’s aus; sie gaben ihr immer, und sie hatte doch immer nichts, denn Teller und Glas verschwand augenblicklich. Da ward sie bestürzt und schämte sie sich, stand auf und ging in ihre Kammer und weinte, er aber ging hinter ihr her. Da sprach sie: „Ist denn der Teufel über mir, oder kam mein Erlöser nie?“ Da schlug er ihr ins Angesicht und sagte: „Kam dein Erlöser nie? Er ist über dir, du Betrügerin! Habe ich das an dir verdient?“ Da machte er sich sichtbar, ging in den Saal und rief: „Die Hochzeit ist aus, der wahre König ist gekommen!“ Die Könige, Fürsten und Räte, die da versammelt waren, höhnten und verlachten ihn. Er gab aber kurze Worte und sprach: „Wollt ihr hinaus oder nicht?“ Da wollen sie ihn fangen und drangen auf ihn ein, aber er zog sein Schwert und sprach: „Köpf alle runter, nur meiner nicht!“ Da rollten alle Köpfe zur Erde, und er war allein der Herr und war wieder König vom goldenen Berge.

Lesen Sie ein Kurz-Märchen (5 min)

Hintergründe zum Märchen „Der König vom goldenen Berg“

„Der König vom goldenen Berg“ ist ein deutsches Märchen, das die Brüder Grimm in Grimms Märchen gesammelt haben (KHM 92). Das Märchen ist vom Aarne-Thompson-Typ 401A (Die verzauberte Prinzessin in ihrem Schloss), mit einer Einleitung vom Typ 810 (Der Teufel verliert eine Seele, die ihm versprochen wurde), und weiteren Episoden vom Typ 560 (Der magische Ring) und vom Typ 518 (Zankende Riesen verlieren ihre magischen Objekte). Die anthologisierte Hauptfassung wurde von einem Soldaten abgenommen; es gibt auch eine Variante aus Zwehrn, deren Handlung Grimm in seinen Notizen zusammenfasste.

Handlung und Zusammenfassung des Märchen

Ein Kaufmann mit einem kleinen Sohn und einer Tochter verlor alles außer einem Feld. Als er auf diesem Feld spazieren ging, traf er einen schwarzes Männchen, der versprach, ihn reich zu machen, wenn er in zwölf Jahren das erste mitbrächte, was an seinem Bein scheuerte, wenn er nach Hause käme. Der Kaufmann stimmte zu. Als er nach Hause kam, scheuerte sein Junge an seinem Bein. Er ging auf den Dachboden und fand Geld, aber als die zwölf Jahre um waren, wurde er traurig. Sein Sohn bekam die Geschichte von ihm und versicherte ihm, dass der schwarze Mann keine Macht über ihn habe. Der Sohn ließ sich vom Priester segnen und ging, um mit dem schwarzen Mann zu streiten. Schließlich stimmte das Männchen zu, dass der Junge in ein Boot gesetzt und ins Wasser geschoben werden konnte.

Das Boot trug ihn an ein anderes Ufer. Eine Schlange begegnete ihm, war aber eine verwandelte Prinzessin. Sie sagte ihm, wenn er sich drei Nächte lang von zwölf schwarzen Männern schlagen ließe, würde sie befreit werden. Er willigte ein und tat es, und sie heiratete ihn, machte ihn zum König des Goldenen Berges und gebar ihm mit der Zeit einen Sohn. Als der Junge sieben Jahre alt war, wollte der König seine eigenen Eltern sehen. Seine Frau dachte, das würde Böses bringen, gab ihm aber einen Ring, der ihn zu seinen Eltern und wieder zurück wünschte und ihm sagte, er dürfe nicht wünschen, dass sie mit ihm käme. Er ging, aber um in die Stadt zu gelangen, musste er seine feine und prächtige Kleidung für einen Hirten ablegen; als er erst einmal drinnen war, musste er seine Eltern erst davon überzeugen, dass er ihr Sohn war, und dann konnte er ihn nicht mehr davon überzeugen, dass er ein König war. Frustriert wünschte er sich seine Frau und seinen Sohn mit ihm. Als er schlief, nahm seine Frau den Ring und wünschte sich und ihren Sohn zurück auf den Goldenen Berg.

Er ging, bis er drei Riesen vorfand, die sich um ihr Erbe stritten: ein Schwert, das auf Befehl alle Köpfe bis auf den des Besitzers abschneiden würde, einen Umhang, der unsichtbar machen sollte, und Stiefel, die den Träger überallhin tragen würden. Er sagte, er müsse sie zuerst ausprobieren, und ging mit ihnen zum Goldenen Berg zurück, wo seine Frau im Begriff war, einen anderen Mann zu heiraten. Aber beim Bankett konnte sie nichts von dem Essen und dem Wein genießen, weil der Held sie unsichtbar mitnehmen und verzehren würde. Die bestürzte Königin lief in ihr Gemach, woraufhin der Held sich ihr offenbarte und ihren Verrat rügte. Als er sich nun an die Gäste im Saal wandte, erklärte er die Hochzeit für abgesagt, da er der rechtmäßige Herrscher sei, und forderte die Gäste auf, zu gehen. Als sie sich weigerten, dies zu tun, und versuchten, ihn zu ergreifen, rief der Held den Befehl zu seinem magischen Schwert aus, und alle anderen Köpfe rollten ab. Er hatte nun wieder seinen Platz als König des Goldenen Berges eingenommen.

Informationen für wissenschaftliche Analysen


Statistiken zum Märchen
Wert
NummerKHM 92
Aarne-Thompson-Uther-IndexATU Typ 401A
Übersetzungen english
Lesbarkeitsindex nach Amstad74.2
Lesbarkeitsindex nach Björnsson37.8
Flesch-Reading-Ease Index63.3
Flesch–Kincaid Grade-Level9.9
Gunning Fog Index11.1
Coleman–Liau Index11.1
SMOG Index10.5
Automated Readability Index11
Zeichen-Anzahl12.931
Anzahl der Buchstaben10.208
Anzahl der Sätze102
Wortanzahl2.233
Durchschnittliche Wörter pro Satz21,89
Wörter mit mehr als 6 Buchstaben355
Prozentualer Anteil von langen Wörtern15.9%
Silben gesamt3.203
Durchschnittliche Silben pro Wort1,43
Wörter mit drei Silben164
Prozentualer Anteil von Wörtern mit drei Silben7.3%

Bildquellen: © Andrea Danti / Shutterstock

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