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Der alte Hildebrand
Grimm Märchen

Der alte Hildebrand - Märchen der Gebrüder Grimm

Vorlesezeit für Kinder: 10 min

Es war amahl a Baur und a Bäurin, und dö Bäurin, dö hat der Pfarra im Dorf gern gesegn, und da hat er alleweil gwunschen, wann er nur amahl an ganzen Tag mit der Bäurin allan recht vergnügt zubringa kunnt, und der Bäurin, der wars halt a recht gwesn. No, da hat er amahl zu der Bäurin gsagt „hanz, mei liebi Bäurin, hietzt hab i was ausstudiert, wie wir halt amahl an ganzen Tag recht vergnügt mitanander zubringa kunnten.

Wissts was, ös legts eng aufm Mittwoch ins Bett und sagts engern Mon, ös seits krang, und lamatierts und übelts nur recht, und das treibts fort bis aufm Sunta, wann i die Predi halt, und da werde i predigen, dass wer z‘ Haus a krangs Kind, an krangen Mon, a krangs Weib, an krangen Vader, a krange Muader, a krange Schwester, Bruader, oda wers sunst nacha is, hat, und der tut a Wollfart aufm Göcherliberg in Wälischland, wo ma um an Kreuzer an Metzen Lorberbladen kriegt, dem wirds krange Kind, der krange Mon, ’s krange Weib, der krange Vader, d‘ krange Muader, d‘ krange Schwester, oda wers sunst nacha is, auf der Stell gsund.“

„Dös wir i schon machen,“ hat die Bäurm drauf gsagt. No, drauf, aufm Mittwoch hat sie halt d‘ Bäurin ins Bett glegt und hat glamatiert und gübelt als wie, und ihr Mon hat ihr alles braucht, was er nur gwisst hat, ’s hat aber halt nix gholfn. Wie denn der Sunta kuma is, hat d‘ Bäurin gsagt „mir is zwar so miserabel, als ob i glei verschaden sollt, aber ans möcht i do no vor mei End, i möcht halt in Herrn Pfarra sei Predi hörn, dö er heund halten wird.“ – „A, mei Kind,“ sagt der Baur drauf, „tu du dös nit, du kunntst schlechter wern, wann aufstundst.

Schau, es wir i in d‘ Predi gehn und wir recht acht gebe und wir dir alles wieder derzöhln, was der Herr Pfarra gsagt hat.“ – „No,“ hat d‘ Bäurin gsagt, „so geh halt und gibt recht acht und derzöhl mir alles, was d‘ gehört hast.“

No, und da is der Baur halt in d‘ Predi ganga, und da hat der Herr Pfarra also angfangt zun predigen und hat halt gsagt, wann ans a krangs Kind, an krangen Mon, a krangs Weib, an krangen Vader, a krange Muader, a krange Schwester, Bruader, oda wers sunst nacha war, z‘ Haus hät, und der wollt a Wollfart machen aufm Göckerliberg in Wälischland, wo der Metzen Lorberbladen an Kreuzer kost, dem wird ’s krange Kind, der krange Mon, ’s krange Weib, der krange Vater, d‘ krange Muader, d‘ krange Schwester, Bruader, oda wers sunst nacha war, auf der Stell gsund wern, und wer also dö Ras unternehma wollt, der soll nach der MeB zu ihm kuma, da wird er ihm den Lorbersack gebn und den Kreuzer.

Da war niembd fröher als der Bauer, und nach der Meß is er gleich zum Pfarra ganga, und der hat ihm also den Lorbersack gebn und den Kreuzer. Drauf is er nach Haus kuma und hat schon bei der Haustür eini gschrien „juchesha, liebes Weib, hietzt is so viel, als obs gsund warst.

Der Herr Pfarra hat heunt predigt, dass, wer a krangs Kind, an krangen Mon, a kranges Weib, an krangen Vader, a krange Muader, a krange Schwester, Bruader, oda wers sunst nacha war, z‘ Haus hat, und der macht a Wollfart aufm Göckerliberg in Wälischland, wo der Metzen Lorberbladen an Kreuzer kost, dem wird ’s krange Kind, der krange Mon, ’s krange Weib, der krange Vader, d‘ krange Muader, d‘ krange Schwester, Bruader, oda wers sunst nacha war, auf der Stell gsund.

Und hietzt hab i mir schon den Lorbersack gholt vom Herrn Pfarra und den Kreuzer, und wir glei mein Wanderschaft antreten, dass d‘ desto ehender gsund wirst“ und drauf is er fort ganga. Er war aber kam fort, so is die Bäurin schon auf gwesn, und der Pfarra war a glei do. Hietzt lassen wir aber dö zwa indessen auf der Seiten und gänga mir mit,n Baur.

Der is halt alleweil drauf los ganga, damit er desto ehender aufm Göckerliberg kummt, und wie halt so geht, begegnt ihm sein Gvatter. Sein Gvatter, dös war an Eiermann, und der is just von Mark kuma, wo er seine Ar verkauft hat. „Globt seist,“ sagt sein Gvatter, „wo gehst denn so trabi hin, Gvatter?“

„In Ewigkeit, Gvatter,“ sagt der Baur, „mein Weib is krang worn, und da hab i heund in Herrn Pfarra sein Predi ghört, und da hat er predigt, dass, wann aner z‘ Haus an krangs Kind, an krangen Mon, a krangs Weib, an krangen Vader, a krange Muader, a krange Schwester, Bruader, oda wers sunst nacha war, hat, und er macht a Wollfart aufm Göckerliberg in Wälischland, wo der Metzen Lorberbladen an Kreuzer kost, dem wird’s krange Kind, der krange Mon, ’s krange Weib, der krange Vader, d‘ krange Muader, d‘ krange Schwester, Bruader, oda wers sunst nacha war, auf der Stell gsund, und da hab i mir von Herrn Pfarra den Lorbersack und den Kreuzer gholt, und hietzt trit i halt mein Wanderschaft an.“

„Aber hanz, Gvatter,“ hat der Gvatter zum Baur gsagt, „seits denn gar so einfältig, dass so was glauben könts?

Wissts, was is? der Pfarra möcht gern mit engern Weib an ganzen Tag allan recht vergnügt zubringa, drum habn’s eng den Bärn anbunden, dass ihr’en aus’n Füßen kumts.“

„Mein,“ hat der Baur gsagt, „so möcht i do wissen, ob das wahr is.“ – „No,“ hat der Gvatter gsagt, „wast was, setz di in mein Arkorb eini, so will i di nach Haus tragn, und da wirst es selber segn.“

No, das is also geschegn, und den Baur hat sein Gvatter in sein Arkorb eini gsetzt, und der hat,n nach Haus tragn. Wie’s nach Haus kuma san, holla, da is schon lusti zuganga. Da hat die Bäurin schon fast alles, was nur in ihren Hof war, abgstochen ghabt, und Krapfen hats bachen, und der Pfarra war a schon da und hat a sein Geige mitbracht ghabt. Und da hat halt der Gvatter anklopft, und d‘ Bäurin hat gfragt, wer draußen war.

„I bins, Gvatterin,“ hat der Gvatter gsagt, „mei, gebts mir heund Nacht a Herberg, i hab meini Ar aufm Mark nit verkauft, und hietzt muss i’s wieder nach Haus trage, und sö san gar z‘ schwar, i bring’s nit fort, es is a schon finster.“

„Ja, mein Gvatter,“ sagt d‘ Bäurin drauf, „ös kumts mir recht zur unglegna Zeit. No, weils halt her nit anders is, so kömts eina und setzts eng dort auf d‘ Ofenbank.“

No hat sie der Gvatter also mit sein Buckelkorb auf d‘ Ofenbank gsetzt. Der Pfarra aber und d‘ Bäurin, dö warn halt recht lusti. Endli fangt der Pfarra an und sagt „hanz, mein liebi Bäurin, ös könnts ja so schön singa, singts mir do ans.“

„A,“ sagt die Bäurin, „hietzt kann i nix mehr singa, ja, in mein junge Jahren, da hab i’s wohl könna, aber hietzt is schon vorbei.“

„Ei,“ sagt wie der der Pfarra, „singts do nur a bißl.“ No, da fangt die Bäurin an und singt

„i hab mein Mon wohl ausgesandt
aufm Göckerliberg in Wälischland“

Drauf singt der Pfarra

„i wollt, er blieb da a ganzes Jahr,
was fragt i nach dem Lorbersack.
Halleluja!“

Hietzt fangt der Gvatter hinten an und singt (da muss i aber derzöhln, dass der Baur Hildebrand ghassen hat), singt also der Gvatter

„ei du, mein lieber Hildebrand,
was machst du auf der Ofenbank?
Halleluja!“

Und hietzt singt der Baur in Korb drinna

„hietzt kann i das Singa nimmermehr leiden,
hietzt muss i aus mein Buckelkorb steigen.“

Und steigt aus’n Korb und prügelt den Pfaffen beim Haus hinaus.

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Hintergründe zum Märchen „Der alte Hildebrand“

„Der alte Hildebrand“ (KHM 95) ist ein Schwank aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Dieses Märchen wurde in der zweiten Auflage der Sammlung von 1819 aufgenommen. Die Geschichte stammt aus Österreich und ist in österreichischem Dialekt geschrieben. Sie handelt von einem Pfarrer, der eine Bäuerin dazu überredet, sich krank zu stellen, damit sie allein sein können. Der Bauer geht auf eine Wallfahrt, um seine Frau zu heilen, während der Taufpate ihn in einem Eierkorb zurückträgt. Am Ende wird der Pfarrer entlarvt und vertrieben.

Die Brüder Grimm verweisen in ihren Anmerkungen darauf, dass das Märchen aus Österreich stammt. Es wird auch als „Der alte Ofenbrand“ bezeichnet. Die Erzählung ist in österreichischer Mundart verfasst und reflektiert möglicherweise die lokalen Sitten und Gebräuche. Die Geschichte enthält einige Motive, die auch in anderen Märchen und Erzählungen auftauchen, wie Untreue, Täuschung und List. Die Brüder Grimm ziehen Vergleiche mit anderen Geschichten wie dem Hildebrandslied, Penelope bei Odysseus und anderen Märchen ihrer Sammlung, wie „Die Hochzeit der Frau Füchsin“ (KHM 38), „Das Bürle“ (KHM 61) und „Von dem Schneider, der bald reich wurde“ (KHM 61a).

„Der alte Hildebrand“ ist ein humorvoller Schwank, der menschliche Schwächen wie Eitelkeit, Untreue und List aufzeigt. Die Geschichte bietet eine unterhaltsame Lektion über die Konsequenzen von Lügen und Betrug. Durch den Einsatz von Dialog und Liedern wird die Erzählung lebendig und anschaulich. Obwohl „Der alte Hildebrand“ nicht zu den bekanntesten Märchen der Brüder Grimm zählt, hat es doch seinen Platz in der Sammlung und ist ein Beispiel für die Vielfalt der erzählten Geschichten. Das Märchen verbindet humorvolle Elemente mit moralischen Botschaften und bietet einen Einblick in das Leben und die Kultur im frühen 19. Jahrhundert in Österreich.

Eine Bäuerin und der Pfarrer schwärmten füreinander, so dass die Ehefrau Krankheit vortäuschte, und der Pfarrer predigte, dass jeder, der ein krankes Familienmitglied habe, zum Kuckucksberg in Italien gehen könne, um Lorbeerblätter zu holen, die den Kranken heilen würden. Der Bauer Hildebrand ging, um Lorbeerblätter zu holen, und der Pfarrer kam in sein Haus. Unterwegs traf Hildebrand jedoch seinen Cousin, einen Eierhändler, der ihn alarmierte und ihn in seinem Karren zum Haus brachte. Der Pfarrer und die Frau begannen zu singen, der Kaufmann sang, und Hildebrand sang, dass es genug sei. Er sprang aus dem Korb und schlug den Pfarrer aus dem Haus.

Zusammengefasst ist „Der alte Hildebrand“ (KHM 95) ein humorvoller Schwank, der in der Sammlung der Brüder Grimm zu finden ist. Die Geschichte zeigt die menschlichen Schwächen auf und bietet eine unterhaltsame Lektion über die Konsequenzen von Lügen und Betrug. Die Herkunft aus Österreich und der Vergleich mit anderen Geschichten und Motiven bereichern das Verständnis der Erzählung.

Interpretationen zum Märchen „Der alte Hildebrand“

„Der alte Hildebrand“ (KHM 95) von den Gebrüder Grimm ist ein humorvoller Schwank, der menschliche Schwächen und moralische Botschaften thematisiert. Hier sind einige Interpretationen und Bedeutungsebenen, die in diesem Märchen erkennbar sind:

Betrug und Lügen: Das Märchen zeigt, wie der Pfarrer und die Bäuerin versuchen, den Bauern durch Betrug und Lügen zu täuschen. Dieses Motiv betont die negativen Folgen von Unehrlichkeit und Betrug und zeigt, dass solche Handlungen oft zu unerwarteten und unangenehmen Konsequenzen führen können.

Untreue: Die Bäuerin wird als untreu dargestellt, da sie bereit ist, sich auf eine heimliche Beziehung mit dem Pfarrer einzulassen. Das Märchen zeigt die moralische Verwerflichkeit von Untreue und die Konsequenzen, die sie für alle Beteiligten haben kann.

List und Klugheit: Der Taufpate spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte, indem er die Täuschung aufdeckt und dem Bauern hilft, den Pfarrer und die Bäuerin zu entlarven. Seine Klugheit und List ermöglichen es ihm, die Wahrheit herauszufinden und dem Bauern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Diese Aspekte unterstreichen die Bedeutung von Klugheit und Weisheit im Umgang mit schwierigen Situationen.

Gerechtigkeit und Genugtuung: Am Ende des Märchens wird der Pfarrer entlarvt und vertrieben, während der Bauer die Wahrheit erfährt und seine Ehre wiederhergestellt wird. Diese Handlung zeigt die Bedeutung von Gerechtigkeit und Genugtuung in der Erzählung und betont, dass Unrecht letztendlich aufgedeckt und bestraft wird.

Volkstümlichkeit und Humor: „Der alte Hildebrand“ ist ein Beispiel für die volkstümlichen und humorvollen Aspekte der Märchen der Brüder Grimm. Der österreichische Dialekt, die Lieder und die lustigen Situationen tragen zur Unterhaltung bei und reflektieren die kulturellen und regionalen Einflüsse auf die Erzählungen.

Insgesamt bietet „Der alte Hildebrand“ (KHM 95) eine Vielzahl von Interpretationsmöglichkeiten, die sich auf Themen wie Betrug, Untreue, Klugheit und Gerechtigkeit beziehen. Durch seine humorvollen und volkstümlichen Elemente vermittelt das Märchen sowohl Unterhaltung als auch moralische Botschaften, die den Leser oder Zuhörer zum Nachdenken anregen.

Adaptionen zum Märchen „Der alte Hildebrand“

„Der alte Hildebrand“ ist ein österreichisches Märchen, das von den Gebrüdern Grimm in Grimms Märchen (KHM 95) gesammelt und in einem österreichischen Dialekt geschrieben wurde. Es ist als Aarne-Thompson Typ 1360C klassifziert. Die Erzählung wurde 1819 von den Brüdern Grimm in der zweiten Ausgabe von Kinder- und Hausmärchen veröffentlicht. Ihre Quelle war eine ungenannte Quelle aus Österreich. Obwohl „Der alte Hildebrand“ (KHM 95) nicht zu den bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm zählt, gibt es dennoch einige Adaptionen und Bearbeitungen der Geschichte in verschiedenen Medien. Hier sind einige Beispiele:

Literarische Adaptionen: Autorinnen und Autoren haben das Märchen neu interpretiert oder modernisiert. Zum Beispiel veröffentlichte der deutsche Schriftsteller Peter Hacks eine humorvolle Neufassung des Märchens mit dem Titel „Die schlaue Bäuerin“ in seiner Sammlung „Die schönsten Grimms Märchen“ (1977). „Die wunderbaren Abenteuer des Hildebrand und des Töpfers“ von Werner Bergengruen (1954): Dieses Buch ist eine humorvolle und satirische Adaption des Märchens, die die Hauptfiguren Hildebrand und den Töpfer in den Mittelpunkt stellt und ihren Abenteuern folgt.

Theateraufführungen: „Der alte Hildebrand“ wurde für die Bühne adaptiert, oft in Form von humorvollen Theaterstücken oder musikalischen Komödien. Ein Beispiel ist das Theaterstück „Der alte Hildebrand oder Der untreue Pfarrer“ von Paul Gründler, das 2011 vom Theaterring Tirschenreuth aufgeführt wurde. „Der alte Hildebrand“ von Fredrik Zeller: Dieses Theaterstück, das auf dem Grimm’schen Märchen basiert, fügt der Geschichte humorvolle Elemente hinzu und interpretiert sie neu für die Bühne.

Hörspiele: Es gibt auch einige Hörspieladaptionen des Märchens. Zum Beispiel hat der deutsche Hörspielverlag EUROPA in der Reihe „Die schönsten Märchen der Brüder Grimm“ eine Hörspielfassung von „Der alte Hildebrand“ veröffentlicht.

Kinderbücher und illustrierte Ausgaben: „Der alte Hildebrand“ wurde als Kinderbuch adaptiert, oft mit farbenfrohen Illustrationen, die die humorvollen Aspekte des Märchens hervorheben. Zum Beispiel erschien das Märchen mit Illustrationen von Ingrid Aspöck.

Film- und Fernsehadaptionen: Obwohl es keine direkten Film- oder Fernsehadaptionen des Märchens „Der alte Hildebrand“ gibt, wurden die Gebrüder Grimm und ihre Märchen in verschiedenen Filmen und Fernsehserien dargestellt, wie z.B. „Die Brüder Grimm“ (2005), „Grimm“ (2011-2017) und „Once Upon a Time“ (2011-2018). In einigen dieser Produktionen könnten Elemente des Märchens „Der alte Hildebrand“ in den Handlungen auftauchen oder als Inspiration für Charaktere und Handlungsbögen dienen.

Da „Der alte Hildebrand“ ein weniger bekanntes Märchen der Gebrüder Grimm ist, sind Adaptionen und Interpretationen seltener als bei ihren bekannteren Werken wie „Schneewittchen“ oder „Hänsel und Gretel“. Dennoch bietet die Geschichte von Hildebrand und seinen Abenteuern künstlerischen Spielraum für zukünftige Adaptionen in verschiedenen Medien.

Zusammenfassung der Handlung

„Der alte Hildebrand“ (KHM 95) ist ein humorvoller Schwank aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Die Geschichte handelt von einem Pfarrer, der einer Bäuerin rät, sich krank zu stellen, damit sie heimlich zusammen sein können. Der Pfarrer predigt vor dem Ehemann der Bäuerin, dass eine Wallfahrt auf den Göckerliberg kranke Angehörige heilen könne. Der Bauer macht sich auf den Weg, um seine Frau zu heilen.

Während seiner Reise trifft der Bauer auf seinen Taufpaten, der die betrügerische Absicht des Pfarrers durchschaut. Der Taufpate bringt den Bauern in einem Eierkorb versteckt zurück zu seiner Frau. Er bittet die Bäuerin um Herberge, ohne dass sie ahnt, dass ihr Mann im Eierkorb ist. Als der Pfarrer und die Bäuerin beginnen, im Dialog zu singen, singen der Bauer und der Taufpate aus dem Versteck zurück. Dadurch entlarven sie den Pfarrer und die Bäuerin, und der Bauer jagt den Pfarrer davon. So endet die Geschichte mit der Entlarvung des betrügerischen Pfarrers und der untreuen Bäuerin.


Informationen für wissenschaftliche Analysen

Kennzahl
Wert
NummerKHM 95
Aarne-Thompson-Uther-IndexATU Typ 1360C
ÜbersetzungenDE, EN, DA, ES, PT, IT, JA, NL, PL, RU, TR, VI, ZH
Lesbarkeitsindex nach Amstad76.8
Lesbarkeitsindex nach Björnsson38.1
Flesch-Reading-Ease Index69.1
Flesch–Kincaid Grade-Level10.3
Gunning Fog Index11.6
Coleman–Liau Index8.6
SMOG Index10.4
Automated Readability Index11.5
Zeichen-Anzahl7.069
Anzahl der Buchstaben5.326
Anzahl der Sätze48
Wortanzahl1.284
Durchschnittliche Wörter pro Satz26,75
Wörter mit mehr als 6 Buchstaben146
Prozentualer Anteil von langen Wörtern11.4%
Silben gesamt1.679
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