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Der Bauer und der Teufel
Grimm Märchen

Der Bauer und der Teufel - Märchen der Gebrüder Grimm

Vorlesezeit für Kinder: 4 min

Es war einmal ein kluges und verschmitztes Bäuerlein, von dessen Streichen viel zu erzählen wäre, die schönste Geschichte ist aber doch, wie er den Teufel einmal dran gekriegt und zum Narren gehabt hat. Das Bäuerlein hatte eines Tages seinen Acker bestellt und rüstete sich zur Heimfahrt, als die Dämmerung schon eingetreten war. Da erblickte er mitten auf seinem Acker einen Haufen feuriger Kohlen, und als er voll Verwunderung hinzuging, so saß oben auf der Glut ein kleiner schwarzer Teufel.

„Du sitzest wohl auf einem Schatz,“ sprach das Bäuerlein. „Jawohl,“ antwortete der Teufel, „auf einem Schatz, der mehr Gold und Silber enthält, als du dein Lebtag gesehen hast.“ – „Der Schatz liegt auf meinem Feld und gehört mir,“ sprach das Bäuerlein. „Er ist dein,“ antwortete der Teufel, „wenn du mir zwei Jahre lang die Hälfte von dem gibst, was dein Acker hervorbringt: Geld habe ich genug, aber ich trage Verlangen nach den Früchten der Erde.“ Das Bäuerlein ging auf den Handel ein.

„Damit aber kein Streit bei der Teilung entsteht,“ sprach es, „so soll dir gehören, was über der Erde ist und mir, was unter der Erde ist.“ Dem Teufel gefiel das wohl, aber das listige Bäuerlein hatte Rüben gesät. Als nun die Zeit der Ernte kam, so erschien der Teufel und wollte seine Frucht holen, er fand aber nichts als die gelben welken Blätter, und das Bäuerlein, ganz vergnügt, grub seine Rüben aus. „Einmal hast du den Vorteil gehabt,“ sprach der Teufel, „aber für das nächste Mal soll das nicht gelten.

Dein ist, was über der Erde wächst und mein, was darunter ist.“ – „Mir auch recht,“ antwortete das Bäuerlein. Als aber die Zeit zur Aussaat kam, säte das Bäuerlein nicht wieder Rüben, sondern Weizen. Die Frucht ward reif, das Bäuerlein ging auf den Acker und schnitt die vollen Halme bis zur Erde ab. Als der Teufel kam, fand er nichts als die Stoppeln und fuhr wütend in eine Felsenschlucht hinab. „So muss man die Füchse prellen,“ sprach das Bäuerlein, ging hin und holte sich den Schatz.

Lesen Sie ein Kurz-Märchen (5 min)

Hintergründe zum Märchen „Der Bauer und der Teufel“

„Der Bauer und der Teufel“ ist ein deutsches Märchen, das von den Gebrüdern Grimm mit der Märchennummer 189 gesammelt wurde. Es ist ein Aarne-Thompson Typ 1030, Mensch und Oger teilen sich die Ernte.

Handlung und Zusammenfassung des Märchen

Ein Bauer fand auf seinen Feldern einen Teufel, der auf einem Feuer saß. Er ahnte, dass er auf einem Schatz saß, und der Teufel bot ihn ihm an, wenn ihm zwei Jahre lang die Hälfte der Ernte gehörte. Der Bauer stimmte zu und sagte, um Streitigkeiten zu vermeiden, sei die Hälfte über der Erde die des Teufels und die Hälfte unter der des Bauern. Als der Teufel einwilligte, pflanzte der Bauer Rüben an.

Als die Erntezeit kam, sah der Teufel seine Blätter und die Rüben des Bauern und sagte, dass sie es im nächsten Jahr andersherum machen müssten. Der Bauer willigte ein und pflanzte Weizen. Bei der Ernte stellte der Teufel fest, dass er nichts als Stoppeln bekam. Nachdem er zweimal überlistet worden war, zog er sich wütend in die Erde zurück, und der Bauer nahm den Schatz.

Informationen für wissenschaftliche Analysen


Statistiken zum Märchen
Wert
NummerKHM 189
Aarne-Thompson-Uther-IndexATU Typ 1030
Übersetzungen english
Lesbarkeitsindex nach Amstad74.9
Lesbarkeitsindex nach Björnsson35.9
Flesch-Reading-Ease Index62.9
Flesch–Kincaid Grade-Level9.1
Gunning Fog Index9
Coleman–Liau Index12
SMOG Index10.5
Automated Readability Index10.4
Zeichen-Anzahl2.038
Anzahl der Buchstaben1.604
Anzahl der Sätze18
Wortanzahl335
Durchschnittliche Wörter pro Satz18,61
Wörter mit mehr als 6 Buchstaben58
Prozentualer Anteil von langen Wörtern17.3%
Silben gesamt495
Durchschnittliche Silben pro Wort1,48
Wörter mit drei Silben29
Prozentualer Anteil von Wörtern mit drei Silben8.7%

Bildquellen: © Andrea Danti / Shutterstock

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